Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden untersucht in einer neuen Ausstellung die Bedeutung und Entwicklung des Selbstporträts. Anhand von mehr als 30 Gemälden, Skulpturen, Fotos, Videos und Installationen schlägt sie einen Bogen von der Pop Art bis in die späten 1980er Jahre. In der Ausstellung «Jeder Künstler ist ein Mensch» sind bis zum 21. November Werke unter anderem von Joseph Beuys, Martin Kippenberger, Jeff Koons und Andy Warhol zu sehen.
„Jeder Künstler ist ein Mensch!“ – Positionen des Selbstportraits. Das Titel gebende Zitat stammt von Martin Kippenberger, der das
berühmte Diktum von Joseph Beuys, wonach jeder Mensch ein Künstler sei, umkehrt.
Anhand von über 30 Gemälden, Skulpturen, Fotografien, Videos und raumgreifenden Installationen untersucht die Ausstellung
die Bedeutung und Entwicklung des Selbstportraits in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Abstrakte Selbstporträts stehen dabei neben klassischen Darstellungen. Neben Ausstellungen über einzelne Künstler wie Max Beckmann oder Andy Warhol wird ein historischer Blick auf das Selbstporträt in mehreren Gruppenausstellungen geworfen.
Die zunehmende Bedeutung von Fotografie und Massenmedien veranlassten nicht nur Andy Warhol zu einer kritischen Auseinandersetzung mit diesem Genre. Warhol reagierte mit einer großen Zahl von Selbstporträts in serieller Folge. Ihm ist in der Ausstellung ein ganzer Raum gewidmet.
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