
Andy Warhols „POPism _ Meine 60er Jahre“ (29,80 Euro) – das Buch über die produktivste Zeit des Pop-Artisten gilt als seine gültigste und authentischste Autobiografie. Andy Warhol hatte es seiner Assistentin Pat Hackett teils diktiert, teils selbst geschrieben.
Andy Warhol (1928 – 1986) war zu Beginn der 60er Jahre gerade 32 Jahre jung. Er wurde sozusagen über Nacht der Künstlerheld der westlichen Welt. Er stand nicht nur für die Miterfindung der Pop Art, sondern für einen ganz neuen künstlerischen Lebensstil. Was vor ihm die Boheme genannt wurde, wurde unter seinem Einfluss der “Underground”. Was früher ein Studio war, verwandelte er in eine Factory, wo Malerei, Photographie, Film, Mode und Rockmusik und Kunstjournalismus nebeneinander betrieben und gleichermaßen revolutioniert wurden und wo eine schöpferische Großfamilie schöner und begabter junger Leute unter kräftiger Beimischung von Sex und Drogen an ihrer kreativen Befreiung arbeitete. Andy Warhols Factory wurde der Ort des Warhol’schen Gesamtkunstwerks, die Rockband “The Velvet Underground” und das eigene Klatschmagazin Interview eingeschlossen. Im Jahr 1980 hat Andy Warhol mit seiner Assistentin Pat Hackett ein märchenhaftes Buch über diese wunderbaren Jahre des offenen Lebens und des schöpferischen Experimentierens geschrieben, die eigentlich bereits 1968 ihr Ende fanden, als eine verstörte Frau auf Warhol schoss und lebensgefährlich verletzte. POPism ist die gültigste und authentischste Künstlerautobiographie.
Gebunden, Schirmer/Mosel Verlag, München
Oktober 2008, 300 S.,
ISBN 978-3-8296-0387-4














