
Roy Lichtenstein: The Black-and-White-Drawings 1961-1968 (Hatje Cantz, 206 Seiten, 143 meist farbige Abbildungen, 25 x 30 cm, 39,80 Euro)
Zwischen 1961 und 1968 schuf Lichtenstein rund 50 großformatige Schwarz-Weiß-Werke, die als einer der bedeutendsten Beiträge der Pop-Art zur Geschichte der zeitgenössischen Zeichnung gelten. Die Motive stammten aus der Konsumwelt, waren ebenso neuartig wie der Zeichenstil, der an billig reproduzierten Werbegrafiken erinnerte. Die Bilder entstanden als eigenständige Arbeiten, die sich kitschige Illustrationen aus Verpackungen, Anzeigen oder Comics aneigneten. Der Band liefert zudem neue Forschungsansätze über Lichtensteins frühe Pop-Art und Material zu einem wenig bekannten Projekt aus dem Jahr 1967, bei dem der Amerikaner (1923 – 1997) einen Raum in Aspen in eine schwarz-weiße Comiczeichnung verwandelte.
Ausstellungen: The Morgan Library & Museum (New York) 24. September bis 2. Januar, Albertina (Wien) 4. Februar bis 15. Mai 2011.
Katalogbuch New York, Wien 2010/11 bei Libri.de














