Am 31.03.2009 findet in Wien die Konferenz “Creative Cities – das Versprechen der kreativen Ökonomie” statt.
Armin Medosch führt in seinen Blog in das Thema ein
In den letzten 10 Jahren hat es eine intensive Diskussion um die Creative Industries gegeben. Der Begriff verweist auf die Ökonomisierung der Kultur und zugleich auf die Kulturalisierung der Ökonomie. Regierungen haben die Creative Industry als potentiellen Wachstumssbereich entdeckt. Über den gleichen Zeitraum wurde unter dem Begriff “immaterielle Arbeit” die Transformation der Produktionsweise im Kapitalismus zur Jahrtausendwende diskutiert. Bestseller-Autor Richard Florida und andere haben in ihren Büchern über die ‘Creative Class’ die Kreativität als Standortfaktor thematisiert1. Unter flotten Titeln wie zum Beispiel “Wir nennen es Arbeit”2 wird das Ende der festbezahlten Lohnarbeit gefeiert. Obwohl bereits sehr viele wichtige und richtige Dinge gesagt wurden, scheint es zwischen den oft diametral entgegengesetzten Positionen von Regierungen und Stadtverwaltungen einerseits und kritischen Intellektuellen und Künstlern andererseits noch viel Platz zu geben.
http://www.thenextlayer.org/node/799














