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Amerikanische Popkultur, Kindheitserinnerungen und die japanische Edo-Zeit sind die Inspiration für die psychedelische Pop-Art des japanischen Animationslegende Keiichi Tanaami. Bunte Farben, übergroße Goldfische dominieren seine Kunst und sein filmisches Selbstporträt.
Auch heute zeige ich euch Pop Art in Schwarzweiß. Der Film wurde am Sa, 30. Okt 2010, zur besten Sendezeit 00:36 auf Arte zum ersten Mal ausgestrahlt.
Edit: 6.11.2010 Der Film von ARTE-tv steht leider nicht mehr zur Verfügung. So zeige ich euch ein Interview with Keiichi Tanaami by Jonathan Ross on Japanorama
Keiichi Tanaami, geboren 1936 in Tokio, war maßgeblich an der Entwicklung der japanischen Pop-Art beteiligt und gilt mit seinen Werken als Einfluss auf den Stil von heute bekannten Künstlern wie Takashi Murakami.
Der international renommierte und herausragende Designer und Trickfilmer produzierte neben seinen Filmen auch Bücher und Zeichnungen, die in Einzelausstellungen weltweit zu sehen waren. Bekannt wurde Keiichi Tanaami außerhalb Japans nicht zuletzt durch seine Bekanntschaft mit Andy Warhol und seinen Designs für die Plattencover der psychedelische Rockband Jefferson Airplane.
Inspiriert ist seine Kunst aus drei Quellen: der japanischen Kultur der Edo-Zeit, der amerikanischen Popkultur und seinen Kindheitserinnerungen im Japan der Kriegszeit. So führt er ein wiederkehrendes Motiv seiner knallbunten Werke, einen übergroßen Goldfisch, auf die Erinnerung an die Fische seines Großvaters zurück, die er als Kind gerne zerdrückte.
Quelle: ARTE-tv
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