WebTipp: Vernissage TV
Warhol, Rauschenberg, Lichtenstein, Twombly, Kiefer at Frieder Burda Museum
Warhol, Rauschenberg, Lichtenstein, Twombly, Kiefer at Frieder Burda Museum
Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Jasper Johns oder Keith Haring, sie alle entwarfen Plakate, die eigene Ausstellungen, Festivals und Museumseröffnungen ankündigten, aber auch solche, die für politische Anliegen oder Produkte warben.
Vom 9. September bis 28. November 2010 präsentieren die Opelvillen in Rüsselsheim mit rund 100 großformatigen «American Pop Posters» einen repräsentativen Überblick zur amerikanischen Pop-Graphik der 1960er- bis 1980er-Jahre.
Die Exponate wurden den Opelvillen vom Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg und der Sammlung Claus von der Osten zur Verfügung gestellt. Dazu gehören Pioniergrafiken wie «Crying Girl».
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Nach einer erfolgreichen Karriere als Werbegrafiker entschloss sich Andy Warhol in den frühen 1960er Jahren zur freien künstlerischen Tätigkeit. Sein Fokus blieb dabei die Welt des Konsums und der Massenindustrie. Die Ausstellung beleuchtet die entscheidenden Anfangsjahre des Malers und Zeichners Andy Warhol von 1961–1964. In diesen Jahren ersetzte Warhol schrittweise eine individuelle Bildsprache durch bereits mediatisiertes, und damit kollektives Bildmaterial sowie mechanische Bildverfahren und stellte somit die grundlegenden Kategorien des Kunstschaffens der Moderne in Frage.

Andy Warhols „POPism _ Meine 60er Jahre“ (29,80 Euro) – das Buch über die produktivste Zeit des Pop-Artisten gilt als seine gültigste und authentischste Autobiografie. Andy Warhol hatte es seiner Assistentin Pat Hackett teils diktiert, teils selbst geschrieben.
Screen Test: Edie Sedgwick
Bei den “Screen Tests” handelt es sich um jeweils 3-minütige Filme, in denen die Porträtierten starr und möglichst regungslos in die Kamera blicken sollten. Das Zeitlimit entspricht dem vollständigen Durchlaufen einer 16-Millimeter-Filmrolle. Die Screen Tests sind immer Nahaufnahmen der Gesichter der porträtierten Personen. Das Video zeigt Edie Sedgwick
Das Andy Warhol Museum in Pittsburgh – gibt Einblick in das geheimnisumwitterte “Time Capsules” Projekt von Andy Warhol.
Diese „Time Capsules“ – „TCs“ – sind über 600 Umzugskartons mit bis zu 250 gesammelten Gegenständen pro Karton und damit ein Spiegelbild und kollektives Gedächtnis der amerikanischen Gesellschaft der 60er bis 80er Jahre.