American Pop Posters

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, , , oder , sie alle entwarfen Plakate, die eigene Ausstellungen, Festivals und Museumseröffnungen ankündigten, aber auch solche, die für politische Anliegen oder Produkte warben.

Vom 9. September bis 28. November 2010 präsentieren die Opelvillen in Rüsselsheim mit rund 100 großformatigen «American Pop Posters» einen repräsentativen Überblick zur amerikanischen Pop-Graphik der 1960er- bis 1980er-Jahre.

Die Exponate wurden den Opelvillen vom Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg und der Sammlung Claus von der Osten zur Verfügung gestellt. Dazu gehören Pioniergrafiken wie «Crying Girl».

Gezeigt werden Arbeiten von Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Jasper Johns und Keith Haring, die eigene Ausstellungen, Festivals und Museumseröffnungen ankündigten, aber auch Plakate, die für politische Anliegen oder Produkte warben.

Die Exponate stammen aus dem hochkarätigen Bestand des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg und der Sammlung Claus von der Osten. Sie zeigen einen Querschnitt der amerikanischen Grafik der 1960er bis 1980er Jahre.

Die beinhaltet Pioniergrafiken wie «Crying Girl» von Roy Lichtenstein aus dem Jahr 1963 und «Liz» von Andy Warhol aus dem Jahr 1965. Und sie zeigt Erstdrucke wie die «Flags» von Jasper Johns. Im Gegensatz zu Europa setzte sich das Künstlerplakat in den Vereinigten Staaten erst spät durch.

Eigenwillige Entwürfe

Die Ausstellung zeige, dass die eigenwilligen und individuellen Entwürfe der Pop-Künstler in den 1960er Jahren maßgeblich zum Aufschwung und zur Etablierung dieser Kunstrichtung in den USA beigetragen hätten, so Beate Kemfert, Kuratorin und Stiftungsvorstand der Opelvillen.

Für viele Pop-Art-Künstler habe das Plakat ein Experimentierfeld dargestellt, das zu einem wichtigen Teil ihrer Werke wurde. Der 1925 geborene Robert Rauschenberg beispielsweise hat bis dato mehr als 120 Künstlerplakate entworfen. Auch der 1928 geborene Robert Indinana, der zu den ersten amerikanischen Künstlern zählt, die Plakate gestalteten, nutzte die Signalwirkung, um seine künstlerische Intention zu verdichten. Kurze Worte, die er in verschiedenen Farbkombinationen malte und in symmetrische Kompositionen einband, übertrug er auf das Plakat. Sein jüngstes Piktogramm «Hope» begleitete ein politisches Anliegen. Indiana trat für Barack Obama als Präsidenten und Hoffnungsträger der Vereinigten Staaten ein.

Bereits der Plakatpionier Larry Rivers (1923 bis 2002) und Andy Warhol (1928 bis 1987) hatten 1972 für den demokratischen Kandidaten George McGovern Wahlkampfplakate entwickelt. McGovern trat gegen Richard Nixon an und setzte sich für Frieden in Vietnam und weitreichende Amnestien ein. Politische und gesellschaftliche Botschaften waren auch ein Anliegen von Keith Haring (1958 bis 1990), der in 9 Jahren fast 70 Plakate schuf.

Stiftung Opelvillen, Zentrum für Kunst, 65428 Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9
Die Ausstellung kann mittwochs zwischen 10 und 21 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Die Familienkarte kostet zehn Euro.
Für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahren) sowie Mitglieder des Freundeskreises der Stiftung Opelvillen ist der Eintritt frei.
Weitere Informationen zum umfangreichen Begleitprogramm unter: www.opelvillen.de

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