Architektur-Timelapse: Liège-Guillemins

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Architektur-Timelapse: Liège-Guillemins

Der Mannheimer Yannick Wegner zeigt im Rahmen seiner Masterarbeit, dass man auch Schönes im Unbeweglichen Finden kann. Dazu ist er nach Belgien, um die Arbeiten von Starchitekt einzufangen.

Santiago Calatrava

Ich mag die Entwürfe sehr. Santiago Calatrava Valls, einem spanischen Adelsgeschlecht entstammend, absolvierte die Schule und das Gymnasium in seiner Heimatstadt. Danach studierte er von 1969 bis 1973 Architektur ebenfalls in Valencia an der Escuela Técnica Superior de Arquitectura mit einem Nachdiplomstudium in Urbanistik und anschließend von 1975 bis 1979 Bauingenieurwesen an der ETH Zürich.

1980 eröffnete er in Zürich sein Büro Santiago Calatrava AG. Ein zweites Büro wurde 1989 in Paris eröffnet. 2012 verlegte er den Geschäftssitz seiner Vermögensverwaltung Calatrava & Family Investments in die Schweiz. 2009 gründete er in Zürich die En Archi AG.

In der Kombination seines Ingenieurwissens mit einem funktionalen, organisch-futuristischen Designansatz projektiert Calatrava immer wieder technisch spektakuläre Bauwerke. Die meisten seiner Bauten fallen durch die skulpturale Wirkung ihres Tragwerks auf. Oftmals werden Parallelen zu natürlichen Strukturen (Blattwerk, Skelette oder Flügeln) gezogen. Die elegante Formsprache, die sich durch seine Arbeit zieht, macht seine Werke sofort wiedererkennbar. Ebendieser Gestaltungsgrundsatz wird von Kritikern bemängelt, da die Bauaufgabe nicht ablesbar ist und sich die Funktion des Baus nicht immer auf den ersten Blick erschließt. Beim breiten Publikum sind seine Bauwerke jedoch im Allgemeinen beliebt.

Stets bemüht sich Calatrava die Grenzen von Architektur, Ingenieurswesen und Kunst zu erweitern. Zu seinen Projekten zählen u.a. der TGV-Bahnhof Lyon-Satolas (1989-1994), der Bahnhof Luzern (1984-1989), der Bahnhof in Berlin Spandau (1990), der Bahnhof „Estacao Oriente“ in Lissabon, das Bilbao Airport Terminal, das Milwaukee Art Museum, die Puerto-Madero-Fußgängerbrücke, die Blackhall Place Brücke in Irland, das Ernstings-Lagerhaus in Coesfeld, der Guillemins Thalys-Bahnhof in Belgien, die Konzerthalle und das Ausstellungszentrum in Teneriffa sowie 2004 die Bibliothek des rechtswissenschaftlichen Instituts der Universität Zürich. Mir persönlich gefällt die Konzerthalle und das Ausstellungszentrum in Teneriffa besonders gut, die ich Euch kurz vor dem Timelapse -Video noch zeigen möchte:

Auditorio de Tenerife „Adán Martín“

Das Auditorio de Tenerife (seit 2011 offiziell Auditorio de Tenerife „Adán Martín“) ist eine Kongress- und Konzerthalle in Santa Cruz de Tenerife. Das Gebäude im avantgardistischen Design des spanischen Architekten Santiago Calatrava avancierte zum Wahrzeichen der Inselhauptstadt Teneriffas.[4]

Auditorio de Tenerife "Adán Martín"

Auditorio de Tenerife Seitlich“ von Wladyslaw. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Architektur-Timelapse: Liège-Guillemins

Der neue Bahnhof besteht aus Stahl, Glas und weißem Beton und hat einen monumentalen Baldachin von 200 m Länge und 35 m Höhe.

Der Bahnhof hat neun Gleise. Die Gleise 1 und 2 werden von der ICE International-Linie angefahren; auf den Gleisen 3 und 4 halten Züge nach Brüssel an. Es gibt fünf Mittelbahnsteige mit einer Breite von acht Metern. Drei Bahnsteige sind mit einer Nutzlänge von 450 Metern speziell für den Halt von in Doppeltraktion verkehrenden Thalys-Zügen eingerichtet, die beiden übrigen Bahnsteige haben eine Länge von 350 Metern.

Der neue Lütticher Bahnhof wird von der SNCB als ein Teilstück der Modernisierung der belgischen Eisenbahnverbindungen gesehen, und zwar in der Anbindung Belgiens an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz zwischen London, Paris, Brüssel, Amsterdam und Köln/Frankfurt. Seit dem Jahr 2009 beträgt die Fahrtzeit zwischen Köln und Lüttich nur noch eine knappe Stunde.

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