Ausstellungstipp: Das Lallen der Malerei

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Ausstellungstipp: Thomas Bechinger. Das Lallen der Malerei - leider kein Bild

Was ist ein Bild? Was können wir als Bild akzeptieren? Gibt es notwendige Bedingungen für Bilder? Wie vertragen sich Bild und Wiederholung? Was passiert, wenn sich Ornament verselbstständigt?

In eigens für den Kunstraum Engländerbau geschaffenen Arbeiten untersucht Thomas Bechinger die Bildhaftigkeit von ornamentalen Mustern. Aus einfachen Grundformen wie Kreisen und Ringen zusammengesetzt, unterlaufen die Arbeiten herkömmliche Vorstellungen von Muster, aber auch die von Bild.

Stoffe unterschiedlichen Materials und Größe bemächtigen sich des Ausstellungsraums, hängen wie Stores herab und teilen den Raum oder sind beiläufig an die Wand geheftet. Das fabrikmäßig Repetitive wird im Modeldruck von Hand nachgestellt, es fängt an zu stottern und wird versprengt. Muster verlieren sich im Nichtwiedererkennbaren – und in eben diesem Moment schlagen sie um ins Bild.

Im Aufeinandertreffen von Malerei und Textildruck beginnen Muster und Bild zu oszillieren.

06.11.12 – 21.12.12

Kunstraum , Vaduz
Städtle 37
FL-9490 Vaduz
Liechtenstein
http://www.kunstraum.li

Kunstraum Engländerbau, Vaduz

Engländerbau in Vaduz, dem Hauptort von Liechtenstein: Ausstellungsgebäude mit Postmuseum Liechtenstein

Engländerbau in Vaduz, dem Hauptort von Liechtenstein: Ausstellungsgebäude mit Postmuseum Liechtenstein

Der Engländerbau ist ein Ausstellungsgebäude im liechtensteinischen Hauptort Vaduz. Es wurde 1933/1934 nach Plänen des Architekten Erwin Hinderer als Sitz eines britischen Lotterieunternehmens errichtet und war das erste in Stahlskelettbauweise erstellte Bauwerk des Landes.

Das Gebäude ist in der Fussgängerzone von Vaduz, nördlich des Liechtenstein Center und des Liechtensteinischen Landesmuseums gelegen. Das Bauwerk ist dreigeschossig und besitzt ein flaches Walmdach. Der Stahlskelettbau wird durch ein Backsteinmauerwerk ergänzt und ist mit Travertin bekleidet.

An der Strassenseite befinden sich im Erdgeschoss sieben Schaufenster, während in den Obergeschossen je 14 Fenster regelmässig angeordnet sind. Seit 1988/1989 sind alle Fenster – mit Ausnahme der Büroräume – mit Blechplatten geschlossen.

Wer sich für die Bildhaftigkeit von ornamentalen Mustern interessiert oder einfach ein großer Kunstliebhaber ist und im Zeitraum vom 06. November bis 21. Dezember in Lichtenstein verweilt, sollte sich die nicht entgehen lassen.

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