CAR CULTURE. Medien der Mobilität

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Erwin Wurm: „Fat Car Convertible“ (Porsche) 1/3, 2005

CAR CULTURE. Medien der Mobilität
Eine im | Medienmuseum
Erwin Wurm: „Fat Car Convertible“ (Porsche) 1/3, 2005
© Erwin Wurm
Courtesy, Foto: Xavier Hufkens Galerie, Brüssel

Als Kultobjekt und Symbol für individuelle Freiheit ist das Auto das Medium der Mobilität par excellence. Durch seine jederzeitige individuelle Verfügbarkeit nimmt es eine Sonderstellung ein.

Das ZKM | Medienmuseum zeigt vom 18. Juni 2011 bis 8. Januar 2012 künstlerische Reflektionen zur physischen aber auch zur immateriellen Mobilität. Das Auto als Kultobjekt und Symbol für individuelle Freiheit sowie technologische Entwicklungen, die die Mobilität der Information erst ermöglichten, werden zu sehen sein. Beides hat in Baden-Württemberg seinen Ursprung: Die Erfindung der physischen Mobilität durch Carl Benz sowie die Entdeckung der elektromagnetischen Wellen als Grundlage für den Funkverkehr durch Heinrich Hertz – beides im gleichen Jahr 1886 in Karlsruhe.

Anlässlich des Automobilsommers Baden-Württemberg 2011 präsentiert das ZKM | Karlsruhe eine Ausstellung, die die Thematik der Mobilität in einem zweifachen Sinne aufgreift: Einerseits die materielle und physische Mobilität des Körpers durch das Auto, andererseits die immaterielle Mobilität der Zeichen durch Telegraphie und Telefon, durch Radio und Television und vor allem durch das Internet.

Das moderne Auto verbindet mithilfe des Navigationsgeräts beide Aspekte der Mobilität. Der Mensch ist heute nicht nur physisch so mobil wie noch nie zuvor, seine Mobilität wird durch die immaterielle Mobilität der Zeichen bzw. der Information entscheidend erweitert.

Vom Automobil zum Mobiltelefon – das moderne Auto erlaubt nicht nur die Mobilität des Körpers. Durch eingebautes Fernsehen, Autotelefon und Navigationsgerät wird auch der Zugang zur Mobilität der Information ermöglicht. Es wird in dieser Ausstellung also nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft des Autos dargestellt. Das Navigationsgerät im Auto zeigt sich als Symbol für die globale Mobilität und Schnittstelle zwischen der Mobilität der Information und der Mobilität des Körpers. Mit der Automobilität, der Selbstmobilität, beginnt die Ära der individuellen Mobilisierung.

In Baden-Württemberg als einem der weltgrößten Autocluster nutzt das ZKM die Chance des Automobilsommers, in einer großen Schau die soziale, künstlerische und wirtschaftliche Relevanz der „CAR CULTURE“ weltweit in einer neuen Perspektive zu präsentieren.

Z.CAR II

CAR CULTURE. Medien der Mobilität
Eine Ausstellung im ZKM | Medienmuseum
Zaha Hadid Architects: „Z.CAR II“, 2007-2009
Zaha Hadid, Patrik Schuhmacher (Design)
Jens Borstelmann (Projektdesigner)
David Seeland (Designteam)
Zaha Hadid Architects und Kenny Schachter / Rove Gallery, London
Foto © Zaha Hadid Architects

Links:
ZKM CAR CULTURE
www.automobilsommer2011.de

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