Download: die seltene Gemälde von Jan Vermeers in High Resolution

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Wir haben Euch das Portal bereits in unserem Blog vorgestellt: https://blog.r23.de/webtipp-offene-kultur/

Über Open Culture kannst du dir seltene Gemälde von Jan Vermeers in High Resolution herunterladen. Wir erstellen uns zurzeit für den Eingangsbereich Leinwanddrucke.

Jan Vermeer

Jan Vermeer ist einer der bekanntesten holländischen Maler des Barock. Er wirkte in der Epoche des Goldenen Zeitalters der Niederlande, in der das Land eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit erlebte.

Der Umfang des Gesamtwerkes von Jan Vermeer ist mit heute bekannten 36 Bildern klein, wobei aus alten Auktionsaufzeichnungen weitere Titel überliefert sind. Die ersten Werke Vermeers waren Historienbilder, bekannt geworden ist er jedoch für seine Genreszenen, die einen Großteil seiner Arbeiten ausmachen. Die bekanntesten Werke sind durch die heutige Rezeption die Ansicht von Delft und Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge. Aufgrund der geringen Zahl bekannter Bilder wurden ihm im 19. Jahrhundert, einer Zeit gestiegenen Interesses der Forschung über Jan Vermeer und sein Werk, fälschlicherweise Bilder anderer Künstler zugeschrieben. Heute ist sein Werkumfang jedoch von der Forschung allgemein anerkannt.

Dienstmagd mit Milchkrug, 1658–1660. Das Bild gehört zu den bekanntesten von Vermeers Werken.

Dienstmagd mit Milchkrug

The Milkmaid, Jan Vermeer, c. 1660
oil on canvas, h 45.5cm × w 41cm. More details

Es wird immer wieder behauptet, dass Jan Vermeer beim Malen seiner Bilder eine Camera Obscura benutzte. Norbert Schneider zum Beispiel schreibt:

„Wir wissen heute, dass Vermeer bei den meisten seiner Bilder Gebrauch von der Camera obscura gemacht hat, und zwar in einer Weise, die die Konditionen dieses Mediums nicht verhehlt, sondern geradezu sichtbar macht, wie an den Randunschärfen und Lichtpunkten, dem berühmten ,Pointillé‘ zu erkennen ist. Die Bilder erhalten bei ihm auf diese Weise eine ,abstrakte‘ Qualität, da sie nicht vorgeben, die Wirklichkeit so, wie sie ist, wiederzugeben, sondern so, wie man sie sieht, […] Man kann sagen, dass die ,Camera obscura zu einer Quelle des Stils‘ wird.“

Camera obscura

Eine Camera obscura besteht aus einem lichtdichten Kasten oder Raum, in den durch ein schmales Loch das Licht einer beleuchteten Szene auf die gegenüberliegende Rückwand trifft. Auf der Rückwand entsteht dabei ein auf dem Kopf stehendes und seitenverkehrtes Bild dieser Szene. Das Bild ist lichtschwach und nur bei ausreichender Abdunklung gut zu sehen. Bei transparenter Rückwand kann man das Bild auch von außen betrachten, wenn man für ausreichende Abdunklung sorgt, indem man beispielsweise ein lichtundurchlässiges Tuch verwendet, das die Rückseite der Rückwand und den Kopf des Betrachters bedeckt.
Camera obscura

Von unknown illustrator – 19th Century Dictionary Illustration, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13346295

Es wird immer wieder behauptet, dass Jan Vermeer beim Malen seiner Bilder eine Camera Obscura benutzte. Norbert Schneider zum Beispiel schreibt:

„Wir wissen heute, dass Vermeer bei den meisten seiner Bilder Gebrauch von der Camera obscura gemacht hat, und zwar in einer Weise, die die Konditionen dieses Mediums nicht verhehlt, sondern geradezu sichtbar macht, wie an den Randunschärfen und Lichtpunkten, dem berühmten ,Pointillé‘ zu erkennen ist. Die Bilder erhalten bei ihm auf diese Weise eine ,abstrakte‘ Qualität, da sie nicht vorgeben, die Wirklichkeit so, wie sie ist, wiederzugeben, sondern so, wie man sie sieht, […] Man kann sagen, dass die ,Camera obscura zu einer Quelle des Stils‘ wird.“

Nicht alle Experten teilen diese Meinung. In einer Vielzahl von Studien ist das Thema untersucht worden. Doch selbst unter jenen Wissenschaftlern, die sich sicher sind, dass Vermeer in der Tat mit einer Camera Obscura gearbeitet habe, werden immer noch große Debatten darüber geführt, in welchem Umfang er dies tat. Die Diskussionen fingen an, als der US-amerikanische Lithograph, Joseph Pennell 1891 bei dem Vermeer-Bild „Der Soldat und das lachende Mädchen“ erstmals auf die „fotografischen Perspektiven“ hingewiesen hat. 1934 machte Paul Claudel erneut die Kunstgeschichte auf die photographischen Qualitäten der Kunst Vermeers aufmerksam. Charles Seymour und Arthur K. Wheelock jr. behaupten unter Verweis auf die zu erkennenden Halo-Lichteffekte, dass Vermeer für seine „Ansicht von Delft“, „die Malkunst“, das „Mädchen mit rotem Hut“ und „Die Spitzenklöpplerin“ eine Camera Obscura benutzt habe. Jørgen Wadum dagegen legt mehr Wert auf Vermeers Entwicklung und seine Qualitäten als Maler von Perspektiven: Dreizehn Gemälde haben ein kleines Loch, das mit einer Nadel in das Leinen gestochen wurde.[26]

Tim Jenison hat 2008 die Theorie aufgestellt, dass Vermeer eine Camera obscura zusammen mit einem Ableich-Spiegel, ähnlich einer Camera lucida verwendet haben könnte. Später veränderte er die Theorie dahingehend, dass es nur die Linse einer Camerca obscura, einen Hohlspiegel sowie den Ableich-Spiegel benötigte, um die entsprechende Schärfe und Farbbrillanz zu erhalten. Um seine Theorie zu bestätigen, verbrachte er die folgenden fünf Jahre damit, das Bild Die Musikstunde neu zu erschaffen. Dabei fielen ihm auch weitere Details im Bild auf, die seine Theorie unterstützten, wie beispielsweise die leichte Krümmung des Seepferdchen-Musters auf dem Virginal, die von der konkaven Krümmung des Hohlspiegels herrühren könnte. Der Entstehungsprozess wurde in der Dokumentation Tim’s Vermeer festgehalten.

Quelle: Wikipedia

Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge, etwa 1665

Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge

In jüngerer Vergangenheit erlangte Jan Vermeer durch den 1999 erschienenen Roman Das Mädchen mit dem Perlenohrring von Tracy Chevalier größere Popularität, der 2003 von Peter Webber verfilmt wurde. Er befasst sich mit der Frage, wer die Frau auf dem Bild Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge ist und entwickelt eine fiktive Geschichte um die Magd Griet, die für das Bild Modell sitzt. Ebenfalls fiktiv ist die Geschichte, die Susan Vreeland in dem Buch Das Mädchen in Hyazinthblau erzählt. Das von ihr erfundene Gemälde Vermeers Mädchen mit Nähkorb, das seine Tochter zeigt, wird durch die Geschichte zurückverfolgt und damit die Beschreibung der verschiedenen Besitzer verknüpft. Vermeer selbst wird nur am Ende des Buches direkt behandelt, ansonsten stellt sein Bild das einzige verbindende Element der verschiedenen Episoden dar.

Straße in Delft

Straße in Delft oder Die kleine Straße

Straße in Delft oder Die kleine Straße (niederländisch Het straatje, zu deutsch Das Sträßchen), ist ein Ölgemälde von Jan Vermeer, das 1657/1658 entstand. Das 54,3 Zentimeter hohe und 44 Zentimeter breite Bild zeigt eine Straßenszene seiner Heimatstadt Delft. Heute gehört Straße in Delft zur Sammlung des Rijksmuseum Amsterdam.

Im Vordergrund ist eine Straße zu sehen, deren Kopfsteinpflaster mit geriffelten Pinselstrich gemalt ist. Im Hintergrund befindet sich in der rechten Bildhälfte ein Haus in der Frontalansicht. Auf der linken Bildseite sind zwei Eingänge in Höfe sowie weitere Gebäude zu sehen. Das rechte Haus hat eine Fassade aus Backstein mit einem Staffelgiebel. Dieser hat an Schießscharten erinnernde Einschnitte. Die Fassade leitet links in niedriger Höhe zum Nachbarhaus über. Die meisten Fensterläden des Hauses sind geschlossen, was den Eindruck erweckt, das Haus wäre abgeriegelt. Nur durch die geöffnete Tür erhält der Betrachter einen Blick in das Innere des Hauses. In der Türöffnung sitzt eine Frau, die mit Klöppeln beschäftigt ist. Vor dem Haus knien zwei Kinder, deren Gesichter nicht zu erkennen sind. Ebenso ist für den Betrachter nicht zu erkennen, was genau sie tun. Durch die mit Balken ausgebesserte Tür zum Hof ist eine Dienstmagd über einem Wasserfass zu sehen. Die vier Figuren stehen untereinander in keinem erzählerischen Zusammenhang. Auch dadurch wirkt das Bild besonders ruhig. Das Bild besticht durch die präzise Technik Vermeers in der Kombination mit der Kraft der gewählten Farben als sehr realistisch in der Wirkung auf den Betrachter. Einige Pigmente haben im Laufe der Zeit gelitten; insbesondere fallen die blauen Blätter am Baum auf.

Jan Vermeer

kurzbiographie

Jan Vermeer van Delft
eigentlich Johannes Vermeer
genannt Vermeer van Delft

1632 Delft – 1675 Delft / Niederlande
Malerei
Barock, „Holländische Malerei“; meist allegorische Darstellungen

Werke (auswahl)

1656 „Bei der Kupplerin“
1660 „Weintrinkendes Mädchen mit zwei Kavalieren“; „Die Magd mit dem Milchkrug“
1661 „Ansicht von Delft“
1664 „Die Spitzenklöpplerin“
1665 „Allegorie der Malerei – Das Atelier des Malers“; „Das Mädchen mit der Perle“
1666 „Der Liebesbrief“
1668 „Der Geograf in seinem Arbeitszimmer“
1670 „Die Gitarrenspielerin“; „Dame am Virginal sitzend“

Fantastisch ins Wochenende

Und schon wieder Freitag! Eine aufregende Woche neigt sich dem Ende entgegen. Zeit für grandiose Bilder.
Download All 36 of Jan Vermeer’s Beautifully Rare Paintings (Most in Stunning High Resolution)

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