E-motion

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Der chilenische Architekt Alejandro Aravena ist künstlerischer Leiter der 15. Internationalen Architekturausstellung der Biennale Venedig, die vom 28. Mai bis zum 27. November 2016 unter dem Titel Reporting from the Front [Bericht von der Front] stattfindet. „E-motion“ wird im Rahmen der norwegischen Teilnahme an Architekturbiennale Venedig 2016 präsentiert.

Einprägsam war für mich die

9. Internationale -Biennale Venedig (2004)

Die 9. Internationale Architektur-Ausstellung „Metamorph“ (2004) stand unter der Direktion von Kurt W. Forster und den beiden Assistant Directors Nanni Baltzer und Matteo Cainer. In verschiedene thematische Kapitel unterteilt, zeigte die Biennale aktuelle Tendenzen und historische Bezüge. Erstmals war eine umfassende Fotosektion Teil der Architekturbiennale: „Morphing Lights, Floating Shadows“, Kuratorin: Nanni Baltzer. Die drei Teile der Fotosektion zu den Themen Landschaft, Stadt und Atmosphäre waren in den Ausstellungsparcours integriert und bildeten so einen festen Bestandteil der Architekturshow. Ebenfalls das erste Mal wurde dem zweibändigen Katalog ein dritter Band mit Essays internationaler Fachleute beigefügt (Metamorph, dreibändig, ital. und engl., Hg. Nanni Baltzer und Kurt W. Forster).

Der Schweizer Hauptbeitrag war Globus Cassus, eine architektonische Utopie von Christian Waldvogel, welche die Umwandlung der Erde in eine viel größere, hohle und auf ihrer Innenseite bewohnte Sphäre von diskusartiger Form vorsieht. Die von außen nach innen „umgestülpte Erde“ ist gemäß Waldvogel ein „antipodisches“ Modell, das als „Spielplatz dienen soll, um neue, frische und ungebundene Ideen für eine ideale Welt zu entwickeln“. (“It is meant to be a playground to develop new, fresh and unrestricted ideas for an ideal world.”) Als Kunstprojekt gehört es in den Bereich der Netz- und Prozesskunst.

15. Mostra Internazionale di Architettura

 

In der norwegischen Stadt Askim, hat das Architekturbüro handegård arkitektur ein Wahrzeichen am Straßenrand realisiert. Fast 6 Stockwerke über vorbeigehende Fußgänger und Autos erstreckt. e-MOTION ist 17 Meter hoch und hat eine Länge von 10 Meter. Aus der Ferne wirkt das Objekt auf Autofahrer zweidimensional.

Mehr als 2.500 Aluminiumrohre – in verschiedenen Tiefen – wurden auf e-MOTION angebracht. Am Ende jeder Aluminiumröhre wurde eine farbigen Scheibe aufgesteckt, die je nach Lichteinfall oder Perspektive eine andere Farbe zu reflektieren scheint. Da die Rohrlänge variiert entsteht ein Wellencharakter, der zusammen mit dem Farbspiel eine besondere Eigendynamik entwickelt: Das Gebilde scheint in Bewegung zu sein.

Video: e-MOTION

 

e-MOTION from Espen Handegård on Vimeo.

In 2012 Handegård Arkitektur won the national competition for a landmark in Norway.

“Orte für Menschen” lautet der Titel für den Österreich-Beitrag der 15. Architektur-Biennale 2016 in Venedig. Kommissärin Elke Delugan-Meissl hat sich aus Anlass der Flüchtlingskrise entschlossen, nicht nur den Pavillon in Venedig zu bespielen, sondern drei Projekte in Wien zu initiieren, die sich mit der Gestaltung leerstehender Immobilien für die temporäre Unterbringung von Menschen in laufenden Asylverfahren auseinander setzen. Gemeinsam mit ihrem Kurator_innen-Team hat Elke Delugan-Meissl drei Wiener Architektur- und Designbüros für diese Aufgabe ausgewählt.

Caramel Architekten, EOOS und the next ENTERprise – architects arbeiten in den nächsten Monaten gemeinsam mit NGO’s, Expert_innen und Flüchtlingen daran, die Unterkünfte in drei Wiener Immobilien mit architektonischen Mitteln neu zu gestalten. Vor der Frage, auf welche Art und Weise wir künftig zusammenleben wollen, ist es das Ziel, die Lebensqualität der darin wohnenden Menschen zu verbessern und konkret anwendbare Modelle dafür zu entwickeln. Die Handlungsspielräume der Architektur im sozialen Bereich sowie die Potentiale des städtischen Umfelds, stehen dabei im Mittelpunkt der Diskussion.

Die Prozessergebnisse der Teams werden im Rahmen der Architektur-Biennale 2016 in Venedig präsentiert.

Via www.klonblog.com

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