26. European Media Art Festival Osnabrück

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26. European Media Art Festival Osnabrück

In seinem Programm mit Kurz- und Langfilmen, Dokumentationen, Ausstellungen, Performances und Vorträgen stellt das EMAF bekannte Größen wie die Kalifornierin Kerry Laitala, den Essay-Filmer Harun Farocki sowie den Teilnehmer der documenta 13, Omer Fast, aber auch Nachwuchstalente aus verschiedenen Hochschulen und Akademien vor.

Mehr als 180 neue Filme, Installationen und künstlerische Projekte wurden aus den über 2.400 Einreichungen ausgewählt und werden auf dem präsentiert.

Dem in Osnabrück geborenen und 1962 verstorbenen Konstruktivisten Friedrich Vordemberge-Gildewart widmet die Stadt 2013 eine besondere Veranstaltungsreihe. Das EMAF nimmt dies zum Anlass, mit umfassenden Programmen einen Bogen mit historischen Filmen der klassischen filmischen Avantgarde der 20er Jahre über Experimentalfilme der 50er und 60er Jahre aus der Nachkriegszeit, bis hin zur abstrakten Computer- und der Gegenwart zu spannen.

Einen inhaltlichen Schwerpunkt wird das EMAF außerdem auf Beiträge aus dem arabischen und islamisch geprägten Raum setzen. Nach dem „arabischen Frühling“ ist die politische Situation in vielen Ländern nach wie vor sehr angespannt und vor allem auch vom Konflikt in Syrien überschattet.

Das Festival möchte daher auch in diesem Jahr die kreativen Ideen und Projekte der Künstler aus diesen Regionen und ihren Einsatz für eine Demokratisierung der Gesellschaft umfassend vorstellen.

Die Ausstellung des Festivals wird vom 24. April bis zum 26. Mai in der Kunsthalle Osnabrück und weiteren Ausstellungsorten zu sehen sein. Kinetische und interaktive Projekte, sozialkritische Positionen sowie Licht- und Klanginstallationen machen die Ausstellung zu einem Erlebnis des Sehens, der Aktion und Reflexion.

Erstmalig bietet das EMAF in diesem Jahr ein neues Qualifizierungsangebot für Medienkünstler und Kunstinteressierte an. In Workshops, Vorträgen und Präsentationen mit renommierten Fachleuten werden u.a. die Chancen und Grenzen des Crowd Funding als neue Finanzierungsmöglichkeiten für Kunst und Kultur thematisiert.

Weitere Infos zum Festival gibt es unter www.emaf.de

Quelle: Pressemitteilung

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