Google stellt digitalen Werkzeugkasten zur Bundestagswahl 2017 vor.

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Ohne Wahlen gibt es keine Demokratie im westlich-liberalen Verständnis. Wahlen legitimieren politische Herrschaft für begrenzte Zeit. Dann entscheiden die Regierten erneut über die Verteilung der politischen Macht und kontrollieren so die Herrschende. Wir leben in einer repräsentativen Demokratie, einer Herrschaft auf Zeit mit Zustimmung des Volkes. Die Entscheidungen der Mehrheit sind für alle verbindlich. Doch Wahlen sorgen für Kontrolle und wechselnde Mehrheiten.

Und in den letzten Tagen gab es erstaunliches. Der Bundestag hat auf ein rumplappern bei der Der Brigitte mal eben die Ehe für alle beschlossen. Damit dürfen homosexuelle Paare in Deutschland heiraten. Und warum ging plötzlich alles so schnell? Und wer stoppt den ErdoWahn! Für die Feinstaubbelastung in Stuttgart oder auch hier in Hagen ist keine Lösung in Sicht. Und das Internet ist eigentlich auch noch nicht vorhanden. Da ist ein Unternehmen pleite. Und der Staat hilft mit 150 Millionen Euro mal eben aus. Von so viel Fürsorge können die meisten Unternehmen nur träumen. Eine (?) niederländische Firma hat Hühnerställe mit Gift gereinigt. Millionen verseuchte Eier haben so ihren Weg nach Deutschland gefunden. Die Behörden schweigen. Hauptsache wir Blogger haben eine Telefonummer und eine Mail Adresse im Impressum. Ansonsten könnten wir ja keinen Spam und keine Trojaner erhalten. Dies war dem Verbraucherschutz ja doch so wichtig.

Zur Bundestagswahl 2017 bietet Google einen „digitalen Werkzeugkasten“ für Bürger, Medien und Politik – an.

Google Suche: In der Suche werden in den Wochen bis zur Wahl einige erweiterte Dienste integriert, mit deren Hilfe sich Bürgerinnen und Bürger noch schneller informieren können. Ein eigens zur Bundestagswahl entwickelter Service wird Nutzern ab Ende August die Möglichkeit geben, durch Eingabe der Postleitzahl Informationen über die im jeweiligen Wahlkreis antretenden Direktkandidaten (Erststimme) sowie Parteien (Zweitstimme) zu finden. Als Quelle für die Kandidatenliste dienen die Daten des Bundeswahlleiters. Des Weiteren haben alle zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit, ihren politischen Standpunkt sowie drei Prioritäten über Infoboxen in der Google Suche zugänglich zu machen. Am Wahlabend (24. September) werden in der Suche außerdem aktuelle Hochrechnungen sowie das (vorläufige) amtliche Endergebnis gezeigt.

Google Trends: Ein Rechercheinstrument insbesondere für Medien liefert das Google News Lab, das auf einer eigenen Webseite unter g.co/wahl2017-trends regelmäßig aktuelle Suchtrends zu Kandidaten, Parteien und den „heißen Themen“ des Wahlkampfes veröffentlicht. Die meistgesuchten Fragen zur Bundestagswahl lauten aktuell: „Wann ist Bundestagswahl?“, „Wann kommen die Wahlbenachrichtigungen?“ oder „Wo kann ich wählen?“. In Zusammenarbeit mit dem Datendesigner Moritz Stefaner ist zudem das Projekt 2Q17 unter www.2q17.de entstanden, das Suchbegriffe im Zusammenhang mit den Spitzenkandidaten der sieben meistgesuchten Parteien analysiert.

YouTube: Auch YouTube bietet seinen Nutzerinnen und Nutzern im Wahljahr einige Neuerungen. So findet am Wahlabend (24. September) erstmals eine YouTube-Wahlnacht statt. Veranstalter der Show „Wahlgemeinschaft“ sind funk, das digitale Content-Netzwerk von ARD und ZDF, sowie Studio71, das Multiplattform-Netzwerk von Pro7/SAT.1. Ziel ist eine Wahlnacht der etwas anderen Art speziell für die jüngere Zielgruppe. Die Sendung soll live ab 18 Uhr aktuelle Informationen vermitteln, politische Inhalte zeitgemäß aufbereiten und natürlich auch unterhalten. Eine Woche vorher (17. September) werden in einem mehrstündigen „Community Live Stream“ rund 15 YouTuber mit ihren Fans zum Thema Wahlen in Dialog treten. Die Veranstaltung findet ebenso im Berliner YouTube Space statt wie das Interview von vier YouTubern mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 16. August, produziert von Studio71.

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