Jeff Koons 17. BMW Art Car, 2010 (BMW M3 GT2)

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BMW gab im April bekannt, dass das 17. am 24-Stunden-Rennen von Le Mans, das dieses Jahr vom 12. bis 13. Juni 2010 stattfindet, teilnehmen wird. Damit wird an eine Tradition angeknüpft, die von den legendären Künstlern , , und initiiert wurde, deren rollende Kunstwerke in Le Mans bereits an den Start gegangen sind. Für die diesjährige Ausgabe des weltberühmten Klassikers hat Koons einen BMW M3 GT2 künstlerisch gestaltet, der für die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen homologiert wurde.

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Für das Design hat der Künstler Bilder von Rennwagengrafiken, lebhaften Farben und Darstellungen von Geschwindigkeit und Explosionen gesammelt. Das Design von Koons ist von vielen hellen Kontrastfarben geprägt. Das Konzeptdesign wurde in hart umrissene Farblinien übersetzt. An den hinteren Seitenteilen und auf der Rückseite des Autos befinden sich explosionsartige Grafiken, die die Kraft des Autos widerspiegeln sollen.

Jeff Koons and the 17th BMW Art Car at Tour Eiffel in Paris, 2010

“Rennautos stecken voller Leben, strotzen vor Kraft und haben enorme Energie”, sagt Koons. “Man kann sich darauf einlassen, mit seiner Arbeit darauf aufbauen und die Energie transzendieren. Unter der Haube steckt viel Kraft und meine Ideen sollen damit eins werden – es geht einzig darum, sich darauf einzulassen.”

Jeff Koons 17. BMW Art Car, 2010 (BMW M3 GT2)

Während der Herstellung beschäftigte er sich unter anderem mit der Geschichte der Rennwagengrafik und der künstlerischen Darstellung von Lichtexplosionen und Geschwindigkeit. Das Ergebnis ist ein Entwurf, der diese verschiedenen Aspekte miteinander vereint und somit den Eindruck von Energie, Bewegung und Licht vermittelt. Das von Koons entwickelte Kunstwerk stellt sich in den für den Künstler typischen satten Farben auf schwarzem Grund dar und schafft damit einen starken Kontrast zum silberfarbenen Interieur des Wagens, das der Künstler ebenfalls selbst ausgewählt hat. Koons´ BMW M3 GT2 strahlt eine Dynamik aus, die selbst im unbewegten Zustand vollends zum Ausdruck kommt.

Jeff Koons 17. BMW Art Car, 2010 (BMW M3 GT2)

Seit Monaten arbeitet Koons intensiv mit dem BMW Team in München zusammen, um sicherzustellen, dass das 17. BMW Art Car für die 24 Stunden von Le Mans rennbereit sein wird. Sein künstlerisches Talent wird hier von hochkomplexer BMW Ingenieurstechnik ergänzt. Zum BMW Fahrerteam für Le Mans zählen Andy Priaulx (GB), Jörg Müller (DE), Dirk Müller (DE), Uwe Alzen (DE), Dirk Werner (DE) und Augusto Farfus. (BR).

Jeff Koons

Frank-Peter Arndt, der als BMW Vorstand auch die kulturellen Engagements der BMW Group verantwortet, sagt: “Es ist faszinierend und inspirierend, wie ein Künstler seiner Vision mit Hilfe eines unserer Autos Ausdruck verleiht. bringt seine einzigartige Sensibilität in die Arbeit mit unserem Team ein, um seine Kunst in ein renntaugliches Fahrzeug zu übersetzen. Damit wird eine herausfordernde Verknüpfung von technischer und künstlerischer Intelligenz geschaffen”.

Jeff Koons 17. BMW Art Car, 2010 (BMW M3 GT2) (05/2010)

BMW-Designchef Adrian van Hooydonk ist von dem neuen Art Car begeistet: „Jeff ist es gelungen, die Essenz von BMW darzustellen: Dynamik und Emotion zeigt er auf außerordentlich spannende, ganz eigene Art und Weise. Das Ergebnis ist berauschend und wird beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und später in vielen Museen Aufsehen erregen.“

Jeff Koons and the 17th BMW Art Car at Tour Eiffel in Paris, 2010

Ab September wird das Koons Art Car als Teil einer Sonderausstellung zur Feier des 35. Jahrestags im BMW Museum in München gemeinsam mit anderen BMW Art Cars zu sehen sein.

Jeff Koons signing the 17th BMW Art Car
The World Premiere of the 17th BMW Art Car at the Centre Pompidou in Paris
The World Premiere of the 17th BMW Art Car at the Centre Pompidou in Paris

Anlässlich der Premiere des 17. BMW Art Cars hat Jeff Koons am 1. Juni den von ihm gestalteten BMW M3 GT2 in Anwesenheit von 300 internationalen Gästen und VIPs aus Kultur, Wirtschaft und Politik im Pariser Centre Pompidou enthüllt und signiert. Ebenfalls im Centre Pompidou, einer der renommiertesten Kulturinstitutionen der Welt für moderne und zeitgenössische Kunst, hatte Roy Lichtenstein im Jahr 1977 sein Art Car präsentiert und unterschrieben.


Der Designprozess.

Für das Design hat der Künstler Bilder von Rennwagengrafiken, lebhaften Farben und Darstellungen von Geschwindigkeit und Explosionen gesammelt. Mit den für Koons typisch knalligen Farben ist das Kunstwerk Ausdruck von Kraft, Bewegung und überschäumender Energie. Das ausdrucksstarke Außendesign in Kombination mit dem silbernen Interieur verleiht diesem Art Car selbst im unbewegten Zustand eine kraftvolle Dynamik.

„Diese Rennautos sind wie das Leben, sie strotzen vor Kraft und haben enorme Energie“, sagt Koons. „Man kann sich darauf einlassen, darauf aufbauen und mit dieser Energie eins werden. Unter der Haube steckt viel Kraft und meine Ideen sollen damit verschmelzen – es geht einzig darum, sich völlig darauf einzulassen.“ In monatelanger, intensiver Zusammenarbeit mit dem BMW Team in München haben Koons und die BMW Ingenieure ihre Kompetenzen vereint, um sicherzustellen, dass das 17. BMW Art Car für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans startbereit ist.

Seit der Ankündigung vom 2. Februar, dass Koons das 17. Art Car gestalten wird, ist der Künstler mehrmals nach Deutschland gereist, um mit den Designern und Ingenieuren von BMW Material- und Anwendungsoptionen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Optimierung der ästhetischen und aerodynamischen Merkmale des Rennwagens haben, einer gründlichen Prüfung zu unterziehen. Durch die Arbeit mit dreidimensionalen CAD-Modellen des BMW M3 GT2 konnte Koons die Grafiken auf die Oberflächen des Autos projizieren und aus allen Blickrichtungen prüfen.

Unter der direkten Leitung und Aufsicht von Koons wurde sein BMW Art Car mit Hilfe eines Teams von BMW Ingenieuren und Designern bei Schmid Design, nahe München produziert. Die Herausforderung bei der Kreierung des BMW Art Cars lag in der Verwendung eines leichten Materials und eines Designs, das die Aerodynamik und das Gewicht des Rennwagens nicht negativ beeinflusst. Auch das Timing war ein wichtiges Thema, da zwischen den ersten Designskizzen und der Weltpremiere in Paris nur zwei Monate lagen. Aus diesem Grund wurde entschieden, Digitaldruck auf Vinyl zu verwenden. Anschließend wurde eine doppelte Klarlackschicht aufgetragen, um die Farben zur Geltung zu bringen.

Um Koons‘ Design, das aus Hunderten von dynamischen Linien besteht, auf das Auto zu übertragen, wurden für den Druckprozess CAD-Designs von 3D in 2D übersetzt und anschließend in penibler Detailarbeit auf das gesamte Auto sowie auf einzelne Ersatzteile aufgetragen. Das Design von Koons ist von vielen hellen Kontrastfarben geprägt, um der kraftvollen Ästhetik Ausdruck zu verleihen. Das Konzeptdesign wurde in hart umrissene Farblinien übersetzt. An den hinteren Seitenteilen und auf der Rückseite des Autos befinden sich explosionsartige Grafiken, die die Kraft des Autos widerspiegeln. Die zwei grafischen Ringe auf der Rückseite des Autos sind Ausdruck für die rasante Beschleunigung.

Jeff Koons and the 17th BMW Art Car at Tour Eiffel in Paris, 2010 (05/2010)
Jeff Koons and the 17th BMW Art Car at Tour Eiffel in Paris, 2010 (05/2010)
Jeff Koons 17th BMW Art Car at the Centre Pompidou, Paris (05/2010)
Jeff Koons 17th BMW Art Car at the Centre Pompidou, Paris (05/2010)

Der BMW M3 GT2.

Der BMW M3 GT2, der auf dem BMW M3 Hochleistungsportwagen basiert, generiert aus einem V8-Motor mit einem Hubraum von vier Litern eine Leistung von circa 500 PS und verfügt über ein für den Rennsport ausgelegtes Fahrwerk, Hochleistungsbremsen und vielen Leichtbaukomponenten. Der BMW M3 GT2, der den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 3,4 Sekunden absolviert, ist in der LM GT2-Klasse ein ernst zu nehmender Konkurrent beim diesjährigen Rennen.

Für das Comeback beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans wird BMW Motorsport von vielen erfolgreichen Partnern unterstützt. Aus diesem Grund wird der BMW M3 GT2 mit den Logos von Castrol, Crowne Plaza, Dunlop, Randstad, Sympatex, LuK, H&R, BBS und NGK auf die Rennstrecke an der Sarthe gehen.

BMW Art Car Collection
Seit 1975 gestalten herausragende Künstler aus aller Welt BMW Automobile ihrer Zeit. Sie haben dabei sehr unterschiedliche Ausdrucksformen gefunden. Zu den bisher 16 Exponaten der BMW Art Car Collection zählen Werke von namhaften Künstlern wie Frank Stella, Roy Lichtenstein, Andy Warhol, A.R. Penck, David Hockney und Jenny Holzer. Die BMW Art Cars spiegeln die kulturhistorische Entwicklung von Kunst, Design und Technik wider.

Die Idee, ein Automobil von Künstlerhand gestalten zu lassen, hatte der französische Rennfahrer Hervé Poulain. Auf seine Initiative hin bemalte zu Beginn der 70er-Jahre der Amerikaner Alexander Calder seinen BMW Rennwagen – eine für BMW zündende Idee, die Art Car Collection zu etablieren.

In den ersten Jahren wurden Rennsportfahrzeuge zu Kunstobjekten gestaltet, die sogar beim traditionsreichen 24-Stunden-Rennen von Le Mans starteten. Später wurde das Spektrum um Serienfahrzeuge erweitert. Das bisher letzte Werk der Serie schuf der Däne Olafur Eliasson, der die Außenhülle des H2R Prototyps entfernt und diese durch eine ebenso komplexe wie fragile Haut aus zwei übereinander liegenden spiegelnden Metallschichten ersetzt hat, die sich netzartig über die Karosserie ziehen und mit einer vielfachen Eisschicht überzogen sind.

BMW Art Cars finden in zahlreichen Museen und Galerien auf der ganzen Welt Beachtung: im Pariser Louvre, in Venedigs Palazzo Grassi, in Sydneys Powerhouse Museum, in den Guggenheim Museen New York und Bilbao – um nur einige zu nennen. Auch in Zukunft werden die BMW Art Cars neben ihrer Heimat im BMW Museum München in internationalen Ausstellungen beständig in Museen weltweit zu präsentiert. 2006 startete eine umfassende Reise nach Asien mit Stationen in Malaysia, Singapur, Korea, Australien, Indien, Taiwan, China, Russland, Afrika und auf den Philippinen touren. Zwischen 2007 und 2010 werden sie in Museen der Türkei und den USA zu sehen sein, bevor sie nach Europa zurückkehren.

Jeff Koons

2 Kommentare

  1. Gelungener Artikel. Wir Auto.de-Blogger kamen auch nicht umhin, über dieses Art Car zu berichten.
    Wir haben uns allerdings zur Illustration unseres Artikels unter http://www.auto.de/blog/showblog/entryId/743/Das-neue-BMW-Art-Car-psychedelisch-originell für ein anderes, weil etwas längeres Video entschieden.

    Viele Grüße aus Leipzig
    Die Auto.de-Blogger

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  1. Esther Mahlangus BMW Art Car - r23

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