Komplementärfarben in Photoshop verwenden

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Komplementärfarben in Photoshop verwenden

Komplementärfarben spielen eine große Rolle im Fotodesign.

Komplementärfarben berechnen – so gehe ich vor.

In der Farblehre werden diejenigen als komplementär bezeichnet, die zusammen gemischt einen neutralen Grauton bilden. Je nach Farbmodell kann es dabei jedoch leichte Unterschiede geben. Komplementärfarben steigern wechselseitig ihre Wirkung und werden deshalb gern in der Werbung und auf Webseiten eingesetzt.

Für den RGB-Farbraum könnt ihr folgende Formel anwenden, um Komplementärfarben zu berechnen: Farbe + Komplementärfarbe = Weiss / Weiss – Farbe = Komplementärfarbe.

Leichter lässt sich das online ermitteln: Zum Beispiel mit dem „Color Scheme Designer„. Dort verschiebt ihr einen schwarzen Punkt in einem Farbkreis und ermittelt so die dazugehörige Komplementärfarben gleich mit.

Alternativ könnt ihr auch die kostenfreie Web-App „Adobe Kuler“ benutzen, um Komplementärfarben zu finden.

How To Use Complimentary Colors In Photoshop – Enhance Your Photo

Komplementärfarbe und Farbmodell

Welche Farben sich jeweils komplementär zuordnen, hängt vom gewählten Farbmodell ab. Oft werden folgende komplementäre Paare genannt:

Blau ↔ Gelb, Rot ↔ Cyan und Grün ↔ Magenta im Modell nach Helmholtz, diesen Farbnamen folgen das CIE-System und die meisten technischen Systeme wie RGB oder CMY.

Blau ↔ Gelb und Rot ↔ Grün im Prozess-Modell nach Hering, auf dem der Lab, das Munsell und das NCS-System aufbauen.

Blau ↔ Orange, Rot ↔ Grün und Gelb ↔ Violett sind komplementär in Goethes Modell und dem von Itten, die beide im künstlerischen Zusammenhang eine bedeutende Rolle spielen.

Bei einem Farbkreis als Modell stehen sich die Komplementärfarben auf diesem stets genau gegenüber. Sie werden auch gelegentlich als Gegenfarben bezeichnet. Grundlegend wird dieser Begriff bei der Hering’schen Gegenfarbentheorie verwandt.

Die Komplementärfarben heben sich in der Mischung gegenseitig auf, die neu entstandene Farbe ist in einem Punkt der Grauachse zu verorten.

Wirkung und Anwendung

Der Komplementärkontrast wird zum einen durch das Nebeneinander von Komplementärfarben erzeugt. Zum anderen stellt er sich auch her zwischen einer beliebigen Farbe und deren Nachbild, das bei ihrer intensiven Betrachtung im Auge entsteht (Sukzessivkontrast).

Da komplementäre Farben sich in der Wahrnehmung gegenseitig überhöhen, werden Komplementärfarben auch häufig in der Werbung genutzt. Beispiel: Fleisch vor grünem oder Salat vor rötlichem Hintergrund sieht frischer aus.

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