Media City von Salford beeindruckt mit gigantischem Display

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Media City von Salford beeindruckt mit gigantischem Christie MicroTiles-Display

Die Universität von Salford eröffnete kürzlich in der MediaCityUK – dem Entwicklungszentrum in Salford Quays – einen einzigartigen Bereich für digitales Lernen, Unterrichten und Forschen.

Der öffentliche Bereich im Erdgeschoss wird von einer interaktiven, digitalen Präsentation beherrscht, in welcher eine formale Präsentationsfläche sowie zehn interaktive Touch-Flächen enthalten sind – entwickelt für die Interaktion mit Besuchern. Das Hauptaugenmerk ist eine hochauflösende Displaywand aus 120 Christie® MicroTiles®, die Bilder in einer Auflösung von 9600×3840 Pixel anzeigen kann.

Das Gebäude beherbergt 1500 Studenten und Mitarbeiter und bietet sowohl Studien- als auch Doktorandenkurse für alle Aspekte der Radio-, Fernsehen-, Computerspiele- und Medienproduktion sowie die dazugehörige Forschungseinrichtungen.

Der Eingangsbereich des Neubaus wird „The Egg“ genannt und beschreibt sich als „öffentlich zugängliche, interaktive Digitalpräsentation für Besucher und Studenten„. Er wurde als flexibler Raum geplant, in dem Ressourcen vielfältig genutzt werden können; beispielsweise für die Forschung oder zur Präsentation anderer Forschungseinrichtungen. Realisiert wird dies durch Kameras und PCs mit Bewegungserkennung.

Das ursprüngliche technische Design des Raumes wurde vom „Centre for Virtual Environments“ („Zentrum für virtuelle Umgebungen“) der Universität von Salford konzipiert, Electrosonic erhielt den Zuschlag, das System zu entwickeln und komplett zu installieren.

Die MicroTiles-Wand wurde anfänglich in einer 15×8-Anordnung aufgebaut; zukünftig können die Tiles jedoch auch für projektspezifische Zwecke anders angeordnet werden (beispielsweise 12×10 oder 20×6).

Durch die Christie MicroTiles, werden VideoWände auf eine neue Ebene gehoben. Die auf der bewährten DLP®-Technologie basierten MicroTiles sind speziell dazu konzipiert, Bilder der höchsten Qualität in Indoor-Umgebungen mit anspruchsvollem Umgebungslicht zu erzeugen. Die Universität wählte Christie auf Empfehlung von Electrosonic. Bedingung war von Anfang an, dass die Wand freistehend auf einem erhöhten Boden errichtet werden und keine bauliche Fixierung am Gebäude benötigen sollte. Somit wurden die Entwicklung und Konstruktion eines speziellen Stützrahmens erforderlich, womit Electrosonic das Unternehmen Long & Co aus Dartford betraute. Zusätzliche Rahmen wurden für den Fall entwickelt, dass die Wand umgebaut wird und die Tiles in kleineren Blöcken aufgestellt werden.

Die Displays speisen sich aus einer Vielzahl von DVI-Computerquellen. Zwei 7thSense Delta Media Server, jeder ausgestattet mit einer Grafikkarte mit 4 Steckplätzen, erzeugen eine Auflösung von insgesamt 8000×3200 (in nativem 8K-Videoformat). Ein zusätzlicher NVIDIA Quadro 7000 ist mit einem Arbeitsplatz mit einer Auflösung von 4000×1600 verbunden, alle anderen PC/Mac-Quellgeräte haben eine Auflösung von 1920×1080. Zusätzlich bestehen SDI-Verbindungen in die Fernsehstudios des Gebäudes, während sämtliche DVI-Quellen sowie die DVI-Eingänge von zwei Videoprozessoren vom Typ Christie Spyder X20 – 1608 mit einer Lightware-Matrix verbunden sind.

Die Spyder X20 arbeiten in Master/Slave-Anordnung, wobei der eine die obere Hälfte der Bildwand verwaltet und der zweite die untere. Sämtliche Ausgänge sind über Lightware Fibre Optic-Extendern mit den 16 ECUs verbunden.

Die Videowand selbst sowie ihr gesamter Umgebungsbereich ist für die Nutzung durch Studenten und Forscher gedacht. Zur Ausstattung für diesen Zweck gehören drei Projektoren, die auf den Boden gerichtet sind, sowie sechs Machine-Vision-Kameras – diese Kombination wurde gewählt, um die Entwicklung von Projekten mittels Gesten und Bilderkennung zu ermöglichen.

Im Hauptbereich gibt es des Weiteren zehn interaktive Touch-Flächen, die von den Studenten und andere Besuchern genutzt werden können. Hierbei musste Electrosonic ein funktionsbereites System mit ersten Inhalten liefern. Die interaktive Software wurde von Subunternehmer Stardotstar aus Manchester, Spezialist für Content-Erstellung, entwickelt, der auch zukünftig Support vor Ort leisten kann.

Ursprünglich waren 32-Zoll-Displays mit Sensoren vorgesehen; während der Entwicklung jedoch entschied man sich für 40-Zoll-Displays mit Multitouch-Infrarotsensoren von PQ Labs. Die Touch-Flächen werden von Mac Mini-Computern gesteuert, die im Kontrollraum zentral gestapelt sind. Es kam Extron USB über CAT5-Extendern zum Einsatz.

Hinter der Videowand befindet sich ein abgeschlossener Präsentationsbereich, der für formelle Präsentationen, geschäftliche und legere Treffen sowie Forschungsprojekte genutzt werden kann. Der Aufbau des Raums kann verändert werden, die große Projektionsfläche ist jedoch permanent installiert. Diese wird von einem Christie DHD800 Projektor angesteuert, der sich für diese Anforderungen als ideal erwies.

Angesteuert werden kann dieser Aufbau von jedem kompatiblen Gerät im Kontrollraum oder auch vom Computer des Präsentierenden aus.

Zusätzlich konzipierte und lieferte Electrosonic auch eine flexible Audio-Steuerung sowie Klangverbesserung für das „Ei“ und den Präsentationsbereich. Die ursprüngliche Konfiguration von 5:1 und 2:1 kann jedoch für verschiedene Projekte umgebaut und erweitert werden.

In einem getrennten Kontrollraum sind auf insgesamt sechs Gestellen, sämtliche Quell-, Steuer- und Leitgeräte untergebracht. Hier befinden sich die Christie Spyder X20, drei Extron DVS304DVI-Scaler für analoge Quellen, acht Lightware DA2DVI DL Dual-Link-DVI-Verteilungsverstärker sowie vier Extron MDA4V HD-SDI-Verteilungsverstärker. 29 Lightware TX/RX110 DVI-Faserextender kommen für die Signalverteilung zum Einsatz; ein Medialon Showmaster ST ist für Organisation und tägliche Bedienung installiert.

Das gesamte System wird dadurch ungewöhnlich, dass es gleichzeitig Experimentier- und Präsentationsraum ist – die Universität wird sich darum bemühen, die Verwaltung beiden Zielen gleichermaßen anzupassen. Die MicroTiles-Wand an sich ist von überall aus zu sehen; auch Passanten, welche am Gebäude vorübergehen, nehmen sie wahr.

Für die tägliche Bedienung und die Verwaltung der Inhalte beschäftigt die Universität ein technisches Team, ein Großteil der Inhalte entsteht im eigenen Haus. Zwei dauerhaft beschäftigte Content-Designer sorgen dafür, dass das MicroTiles-Display allen Erwartungen nach in den kommenden Monaten sein ganzes Potenzial entfalten kann.

University of Salford – MediaCityUK – A unique venue for a digital age

0475 110214 CHRISTIE DSE 3×6 CypressDemoRoom 1920×1080 h264

MicroTiles Launch Event at SEGD 2009

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Quelle Pressemitteilung

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