Phantasie an die Macht

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Politische Künstlerplakate von Kollwitz bis Rauschenberg
bis 25. September 2011

In der Sommerausstellung des Jahres 2011 wird das Zeitgeschehen des 20. Jahrhunderts aus dem Blickwinkel von Künstlerinnen und Künstlern betrachtet. Gezeigt werden Plakate von vornehmlich für ihre freien Arbeiten bekannten Bildenden Künstlern, die Ausdruck von sozialem, humanitärem und politischem Engagement sind. Diese Künstlerplakate erzählen eine Geschichte des Engagements für Freiheit und Menschenrechte, der gesellschaftlichen Proteste sowie der Forderung nach Gleichheit und Toleranz. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.

„Phantasie an die Macht!“ – mit diesem Ausruf unterstützte der Künstler Pierre Aléchinsky den Aufstand der Pariser Studenten im Mai 1968. Die Bandbreite zwischen Utopie und erlebter Geschichte verleiht den politischen Plakaten der Künstler der Avantgarde ihren besonderen Reiz. Abgesehen von wenigen Ausnahmen beginnt die Geschichte des politischen Plakats mit dem Ersten Weltkrieg. Die Entwicklung des gesellschaftlich engagierten Künstlerplakates wird nach einer kurzen Blüte in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in den 1950er Jahren insbesondere von fortgesetzt, der mit seinen Friedenstauben der Sehnsucht nach Frieden Nachdruck verlieh. Es folgte das Aufbegehren der 1960er Jahre: Im Protestjahr 1968 unterstützten viele Künstler die studentischen Forderungen mit Plakaten. In den siebziger Jahren ging es um die Freiheit von Minderheiten, wenig später wurde die Verschmutzung unserer Umwelt ein großes Anliegen von Künstlern wie . Mitte der 1980er Jahre lenkte die Immunschwäche AIDS den Blick auf Diskriminierung und Ausgrenzung und die Idee der Gleichheit fand neuen Ausdruck vor allem bei amerikanischen Künstlern wie oder . Auch die Globalisierung nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 schlug sich in Plakaten von und anderen nieder. Diese Geschichte der internationalen Protestbewegungen, erzählt mit eindringlichen Entwürfen der großen Künstler des 20. Jahrhunderts, ist zugleich eine Geschichte der Kunst dieser Zeit.

Plakate, entworfen von bildenden Künstlern, fallen durch ihre individuelle Bildsprache auf, die nicht auf schnelle Lesbarkeit oder allgemeine Verständlichkeit ausgerichtet ist. Unter der Parole „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“ lassen sich auch heute noch die Inhalte dieser Künstlerplakate zusammen: Gleiche Rechte, ein freiheitliches Leben und ein brüderlicher Umgang miteinander.

Die Ausstellung zeigt rund 120 Plakate von 65 internationalen Künstlern.

Museum der Stadt Waiblingen
Weingärtner Vorstadt 12
71332 Waiblingen
galerie-stihl-waiblingen.de

Quelle: Pressemitteilung

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