Pop Sammlung Beck

Allgemein Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , 0 Kommentare


Foto: „Museum in Ludwigshafen, Germany“ von Immanuel Giel
Quelle: commons.wikimedia.org
Für eine grössere Darstellung klicke auf das Foto.

Durch die Stiftung des Düsseldorfer Rechtsanwalts und Kunstmäzens Heinz Beck gelangte das Wilhelm-Hack-Museum 1988 in den Besitz einer der größten deutschen Sammlungen von Graphiken und Multiples der 1960er und 1970er Jahre, die heute als Pop Sammlung Beck bekannt ist.

Pop Sammlung Beck

Unter den mehr als 2000 Kunstwerken befinden sich neben den amerikanischen und englischen Klassikern der Pop-Art wie Andy Warhol, , Roy Lichtenstein oder Richard Hamilton auch Arbeiten der französischen Nouveaux Réalistes, der Berliner Kritischen Realisten sowie der Concept-Art und der Fluxus-Bewegung.

Pop, Polit und Pin ups. Pop-Art Grafik aus der Sammlung Beck

Der Pressetext zur Ausstellung

Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
2009

Minirock und Woodstock, Mondlandung und Fernsehshows, Vietnamkrieg und Studentenrevolte: Die 1960er Jahre sind ein mittlerweile legendäres Jahrzehnt, das gleichermaßen von einer Popularisierung wie von einer Politisierung der Kultur geprägt war. Die Lust an einem neuen Lebensgefühl und die politischen Spannungen der Zeit spiegeln sich denn auch in der Bildenden Kunst dieser Epoche besonders deutlich wieder. Konsequenterweise spielt dabei das als demokratisch betrachtete Medium der Druckgrafik, insbesondere der Siebdruck, eine Hauptrolle. Die Ausstellung präsentiert mit rund 90 Werken eine Auswahl der wichtigsten internationalen grafischen Positionen der Pop-Art und ihres Umfelds – ergänzt durch eine Reihe von Multiples – aus der bedeutenden Sammlung des Düsseldorfer Rechtsanwalts Heinz Beck, die sich heute im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen befindet.

So werden sowohl die amerikanischen und englischen Klassiker der Pop-Art zu sehen sein wie Robert Indiana, Allen Jones, Roy Lichtenstein, , Robert Rauschenberg, , Andy Warhol oder Tom Wesselmann als auch renommierte Vertreter anderer Länder wie die Franzosen Arman und Robert Filliou, der Schweizer Samuel Buri, der Italiener oder der Schwede . Insbesondere wird auch der deutschen Variante der Pop-Art großes Gewicht in der Ausstellung beigemessen, etwa mit den Vertretern Werner Berges, Thomas Bayrle, Siegfried Neuenhausen, Sigmar Polke, oder Wolf Vostell.

Ihre Motive entnahmen die Künstler der Alltagskultur, der Welt des Konsums, der Musik, der Massenmedien, der Comics, der Modewelt oder der Werbung – gemäß Warhols Motto „All is pretty“. Die Reproduktion dieser alltäglichen Bilderwelten steht dabei nicht im Widerspruch zu ihrer künstlerisch-kritischen Durchdringung und dem generell aufklärerischen Anspruch der Kunst der 1960er Jahre – vor allem hierzulande lag die Intention stärker auf dem „politischen Pop“. Wohlvertraute Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen gerieten ebenso ins Visier der Künstler wie die neuen technologischen Errungenschaften der Massengesellschaft. In den ausgestellten Arbeiten ist der Zeitgeist dieses umtriebigen und spannungsreichen Jahrzehnts eingefangen und wird in der facettenreichen Zusammenschau erneut erlebbar.

Künstlerliste:
Valerio Adami, Arman, Dieter Asmus, Allan d’Arcangelo, Thomas Bayrle, Ben, Werner Berges, , , Peter Brüning, , Samuel Buri, Patrick Caulfield, Christo, Hans-Jürgen Diehl, Jim Dine, Richard Estes, Öyvind Fahlström, Robert Filliou, Yolanther Fongi, Hans-Dietrich Froese, Franz Gertsch, Dieter Glasmacher, Bruno Gronen, David Hockney, Robert Indiana, Alain Jacquet, Jasper Johns, Allen Jones, Howard Kanowitz, Allan Kaprow, Alex Katz, R.B. Kitaj, Peter Klasen, Fritz Köthe, Ferdinand Kriwet, Les Levine, Roy Lichtenstein, Konrad Lueg, Malcom Morley, Otto Mühl, Peter Nagel, Lowel B. Nesbitt, Siegfried Neuenhausen, Werner Nöfer, Claes Oldenburg, Eduardo Paolozzi, , Tom Phillips, Sigmar Polke, Mel Ramos, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter, James Rosenquist, George Segal, Daniel Spoerri, Klaus Staeck, Peter Stämpfli, Robert Stanley, , Joe Tilson, Hein Ufer, Timm Ulrichs, Günter Vossiek, Wolf Vostell, Andy Warhol, Tom Wesselmann

Besondere Highlights

Foto: „Museum in Ludwigshafen, Germany“ von Immanuel Giel
Quelle: commons.wikimedia.org
Für eine grössere Darstellung klicke auf das Foto.


Foto: „Museum in Ludwigshafen, Germany“ von Immanuel Giel
Quelle: commons.wikimedia.org
Für eine grössere Darstellung klicke auf das Foto.


Foto: „Museum in Ludwigshafen, Germany“ von Immanuel Giel
Quelle: commons.wikimedia.org
Für eine grössere Darstellung klicke auf das Foto.

Wilhelm-Hack-Museum
Berliner Straße 23
67059 Ludwigshafen am Rhein
www.wilhelmhack.museum
Google Places-Profil

Öffentliche Verkehrsmittel
ab Hauptbahnhof Ludwigshafen/S-Bahnhof Ludwigshafen Mitte (Berliner Platz), ca. 10 Min. Fußweg zum Museum

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Business Shooting

Mit dem visuellen Erscheinungsbild beginnt alles. Egal ob Du Freelancer, langjähriger Unternehmer oder Verantwortlicher eines Start-ups bist – Du musst nach außen kommunizieren, für welche Kompetenzen und Botschaften Du stehst.
Imagefördernde Fotos unterstützen ein Unternehmen dabei, sich erfolgreich und attraktiv zu präsentieren und damit neue Kunden anzusprechen.
Bei meiner Arbeit geht es mir sowohl um die ausdrucksstarke und kompetente Darstellung der Führungskräfte und Mitarbeiter als auch um die repräsentative Abbildung der Produkte.

Aktuell

Blog via E-Mail abonnieren

Gib Deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.