Shared Value (gemeinsamer Mehrwert) – ein Gedanke

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Mit der Entwicklung von unseren Skulpturen ändert sich auch unser Geschäftsmodell. Eigentlich war die anfängliche Idee, dass wir kleine Objekte für euer Büro entwerfen und euch in unserem Online Shop diese anbieten.

Man könnte die Entwürfe ja auch einmal digital erstellen.

Vorweg: Wir erstellen noch immer die Entwürfe auf dem Papier. Wir erstellen auch technische Zeichnungen mit Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht. Erst wenn wir mit dem Entwurf zufrieden sind – digitalisieren wir diesen. In der naiven Vorstellung, wir scannen die Zeichnung und gut ist … haben wir in den letzten drei Jahren die 3D – Grafik Programmierung mal eben gelernt – beziehungsweise werden wir diese in den nächsten Jahren hoffentlich verstehen.

Warum 3D – Grafik Programmierung

Ihr habt doch ein Fotostudio und fotografiert avantgardistischsehr gut aussehende Frauen – warum beschäftigt ihr euch mit 3D – Grafik? lautet oft die Frage. Es freut uns natürlich, wenn die aktuellen Arbeiten gefallen.

Bei der Produktfotografie haben unsere Auftraggeber zurzeit einen erhblichen Preisdruck. Der Preiskampf im e-Commerce ist unerbittlich und die Margenerosion unausweichlich. Unsere Shop-Betreiber sind daher gezwungen, ihre Kosten unter Kontrolle zu halten.

Einer der großen Kostentreiber ist die Erstellung von hochqualitativen Produktfotos. Im e-Commerce ist die perfekte Darstellung des Produktangebots essenziell – aber hochwertige Produktfotografie sowie die Verwaltung teuer und aufwändig.

Wie erzielen wir effiziente Produktfotografie?

Vor einigen Monaten haben wir euch in unserem Blog die Fotoproduktion bei Zalando gezeigt.
Bei einer 360° Ansicht benötigen wir zwischen 24 und 36 Fotos von dem Produkt.

Bei einer 3D-Animation kann der Gestalter seinen Entwurf aus seiner CAD Software einfach exportieren. Mit unserem WordPress Plug-in kann der Gestalter das Objekt im Web einfach selber veröffentlichen.

Auf dem Weg zu diesem Plug-in lernten wir:

Vor diesem Hintergrund und weiteren Baustellen benötigen wir zurzeit eine Geschäftsmodellinnovation

Was sind Geschäftsmodell-Innovationen

 

Eine Geschäftsmodellinnovation ist eine bewusste Veränderung eines bestehenden Geschäftsmodells bzw. die Schaffung eines neuen Geschäftsmodells, das Kundenbedürfnisse besser befriedigt als bestehende Geschäftsmodelle. Bekannte Beispiele für Geschäftsmodellinnovatoren sind IKEA oder Dell, die beide die Grundstrukturen und die Wettbewerbsregeln ihrer Branche verändert haben; IKEA, indem sie einen Teil der Wertschöpfung zum Kunden ausgelagert haben (Transport und Zusammenbau), und Dell, indem sie auf Zwischenhändler verzichtet und ein Build-to-Order-Verfahren in der Produktion eingeführt haben.

Geschäftsmodellinnovationen sind immer Strategische Innovationen, da sie die grundlegende Struktur eines Geschäftes verändern. Während ein Geschäftsmodell an sich keine Strategie ist, ist dessen bewusste Veränderung, um sich gegenüber Wettbewerbern zu differenzieren, eine Strategie. Bei Geschäftsmodellinnovationen geht es immer um die Schaffung eines Wettbewerbsvorteils durch Differenzierung gegenüber seinen Mitbewerbern.

Auf dem Weg zu einer Geschäftsmodellinnovation haben wir das Consulting Manifesto für das 21. Jahrhundert – Einladung zur Kollaboration gefunden. Was erwarten wir von einem Unternehmensberater? Wie lässt sich aus Zufällen oder Einzelaktionen ein Wir-getriebenes Unternehmen machen?

Das Consulting Manifest ist ein Living Document. Es wurde unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Die Idee ist simpel: die Initiatoren möchten eine Diskussion über den gegenwärtigen und zukünftigen Stand der Zunft anregen. Daher wollen sie alle daran Interessierten dazu einladen, Input zu geben, das Dokument weiterzuentwickeln und es sich zu eigen zu machen – solange sie der Kernidee treu bleiben und es unter den gleichen Bedingungen zugänglich machen.

r23 und Shared-Value Prozess

Das Konzept des Shared-Value von Michael E. Porter, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Harvard Business School und Leiter des Institute for Strategy and Competitiveness, konzentriert sich darauf, die Verbindungen zwischen gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Fortschritt zu identifizieren und zu stärken. Um gemeinsamen Mehrwert zu schaffen, sollten sowohl wirtschaftliche als auch gesellschaftliche Fragen gestellt werden, wenn es um die Schaffung von Werten geht.

Corporate Social Responsibility: ein Konzept im Wandel ökonomischer Realität
Als wichtiger Player in der CSR-Debatte hat auch die Europäische Union 2011 ihre Definition von Corporate Social Responsibility neu formuliert: Corporate Social Responsibility (CSR) ist die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft“. Damit Unternehmen ihrer Verantwortung gerecht werden, sollten sie auf ein Verfahren zurückgreifen können, mit dem soziale, ökologische, ethische, Menschenrechts- und Verbraucherbelange in enger Zusammenarbeit mit den Stakeholdern in die Betriebsführung und in ihre Kernstrategie integriert werden.

Links

http://www.credo.co.at/757007/Uploaded/admin|Porter_Leitfaden.pdf
http://www.credo.co.at/757007/Uploaded/admin|MSV-BeilageFINAL.pdf
Corporate Social Responsibility (Wikipedia)

Die neue Wir-Kultur

Zukunftsforscherin und Autorin Kirsten Brühl im Interview bei Deutsche Welle / Euromaxx über das Phänomen einer neuen Wir-Kultur.

Kirsten Brühl über die neue Wir-Kultur

 

Die Studie bietet einen fundierten Überblick über das entstehende Zeitalter der Kollaboration, und eröffnet konkrete Ansätze, wie und wo sich ein Unternehmen in diesem Kontext zukunftsfähig platzieren kann.

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Foto: Ollyy / Modelfreigabe bei Shutterstock, Inc

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