SIBYLLE – Die Fotografen

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30. August bis 26. November 2017 Wer sich in der DDR nach der aktuellen Mode kleiden wollte, der brauchte gute Kontakte nach Westdeutschland. Denn das Sortiment der Geschäfte im Sozialstaat hinkte den Trends im Westen um Jahre hinterher. Ein Modemagazin versuchte dennoch in der DDR aktuelle Kleidung an die Frau zu bringen – Die »SIBYLLE«.

Die Sibylle „Zeitschrift für Mode und Kultur“ war die Frauenzeitschrift in der DDR, herausgegeben vom Modeinstitut Berlin. Gründerin und Namensgeberin war Sibylle Gerstner. Sie erschien ab 1956 sechsmal pro Jahr in einer Auflage von 200.000 Exemplaren im Verlag für die Frau Leipzig.

Sie lieferte ihren Leserinnen nicht nur hochwertige Beiträge, sondern auch moderne Schnittmuster, wodurch sie immer schnell vergriffen war. Dank den anspruchsvollen Modefotografien von Arno Fischer, Roger Melis, Günter Rössler, Ute Mahler, Sven Marquardt, u. a. galt sie vielen als die Ost-Vogue.

Auf die frauenzeitschrifttypischen Ratgeberteile wurde bewusst verzichtet. Die gezeigte Mode hatte mit der realsozialistischen Wirklichkeit nur wenig gemein.

Die Ausstellung in den Opelvillen Rüsselsheim wird die Zeitschriften und ihre Fotografien präsentieren und damit zum ersten Mal die Bedeutung der »Sibylle ‒ Zeitschrift für Mode und Kultur« für die Entwicklung der und einer künstlerischen Bildsprache Ostdeutschlands beleuchten. Die Schau wurde in Kooperation mit der Kunsthalle Rostock entwickelt und gibt neben der Vorstellung der Fotografen auch einen kulturhistorischen Abriss.

Fotografien von: Sibylle Bergemann, Arno Fischer, Ute Mahler, Werner Mahler, Sven Marquardt, Elisabeth Meinke, Roger Melis, Hans Praefke, Günter Rössler, Rudolf Schäfer, Wolfgang Wandelt, Michael Weidt, Ulrich Wüst

Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim

Ludwig-Dörfler-Allee 9
65428 Russelsheim

Links

http://www.opelvillen.de/
Die Zeit: Kleider vor bröseligem Beton
„Sibylle“: Waren Frauen wirklich schöner in der DDR? WELT

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War die »SIBYLLE« eine Satire auf den Westen? Die DDR kommt zurück und erhebt einen Anspruch. Hast du Anregungen oder Ergänzungen? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

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Quelle: Pressemitteilung

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