Vielsitzer aufgepasst!

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Praktisch: Ein Bürostuhl, der das Körpergewicht des Nutzers erkennt und dadurch optimales Sitzen ermöglicht. Bild: AGR/Kinnarps
Praktisch: Ein Bürostuhl, der das Körpergewicht des Nutzers erkennt und dadurch optimales Sitzen ermöglicht. Bild: AGR/Kinnarps

Wo verbringt der Mitteleuropäer im Durchschnitt wohl die längste Zeit des Tages? Die Antwort ist leicht: im Büro. Geht man von einem normalen Arbeitspensum – acht Stunden pro Tag – aus verbringen wir rund 80.000 Stunden unseres Lebens am Schreibtisch. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt „Vielsitzern“ wertvolle Tipps für einen ergonomischen Arbeitsplatz und Arbeitsablauf.

Richtig Sitzen im Büro: Dynamik ist entscheidend

Die beste Möglichkeit den Spagat zwischen einer sitzenden Tätigkeit und genügend Bewegung für einen gesunden Rücken hinzubekommen sind ergonomische Büromöbel – also Bürostühle, Tische, Stehpulte und PC-Eingabegeräte, die ein dynamisches Sitzen und Arbeiten fördern.

Orthopäden und Arbeitsmediziner fordern zudem die Steh-Sitzdynamik. Die Faustregel lautet: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent stehen, 25 Prozent bewegen. Ein Telefonat im Stehen, Drucker auf dem Flur, Treppe statt Fahrstuhl, persönlicher Kontakt statt E-Mail – die Liste der einfachen, sofort umsetzbaren Veränderungen ist lang.

Wechselnde Arbeitshöhen für mehr Gesundheit im Büro. Bild:AGR/VS
Wechselnde Arbeitshöhen für mehr Gesundheit im Büro. Bild:AGR/VS

Rückengerechte Bürostühle müssen vorrangig dynamisches Sitzen fördern. Hersteller und Marken wie Sedus (www.sedus.de) und Drabert (www.kinnarps.de) haben dies erkannt und bringen mit ihren Bürostühlen viel Bewegung an den Arbeitsplatz. Wichtige Details wie z. B. eine Synchronverstellung zwischen Sitzfläche und Rückenlehne, ein individuell einstellbarerer Anlehndruck, eine Sitztiefenfederung, eine individuelle großflächige Beckenkammstütze, eine Anpassung der Sitztiefe und vieles mehr zeichnen die Produkte aus.

Steh-Sitzdynamik im Büro. Bild: AGR/officeplus
Steh-Sitzdynamik im Büro. Bild: AGR/officeplus

Eine gute Unterstützung der Steh-Sitz-Dynamik bieten Stehpulte und Steh-Sitz-. Das Besondere an ihnen: Durch die höhenverstellbare Arbeitsplatte können klassische „Sitztätigkeiten“ zwischendurch auch mal im Stehen erledigt werden. Das sorgt für mehr Bewegung, mehr Kreativität, eine bessere Durchblutung und entlastet den Rücken. Büromöbel mit Steh-Sitz-Dynamik gibt es von Sedus, VS (www.vs-moebel.de) und officeplus (www.officeplus.de).

Steh-Sitzen für mehr Bewegung im Büro. Bild: AGR/aeris
Steh-Sitzen für mehr Bewegung im Büro. Bild: AGR/aeris

Eine sinnvolle Ergänzung eines Steh-Sitzarbeitsplatzes ist ein aktiv-dynamischer Steh-Sitz, wie z. B. der AGR-geprüfte muvman von aeris (www.aeris.de). Er bietet sich sowohl zum gelegentlichen Sitzen als auch Steh-Sitzen an.

Rückenfreundlicher Büro-Alltag: Auch Computer und Maus müssen passen

Heute arbeiten mehr als 40 Prozent aller Erwerbstätigen in Europa mit Computern. In einigen Bereichen, z. B. im Immobilien- und Finanzsektor, liegt der Anteil von Beschäftigten an Bildschirmarbeitsplätzen sogar bei bis zu 86 Prozent. Deshalb sollten nicht nur Schreibtisch und Stuhl optimal eingestellt sein und benutzt werden, ebenso wichtig sind ergonomische PC-Eingabegeräte. „Schlechte“ Tastaturen und Computermäuse können zu Verspannungen der Schultermuskulatur, schmerzenden Handgelenken und Kribbeln bis hin zur Taubheit in den Fingerspitzen führen. In der Folge leidet der ganze Körper: Schmerzen, insbesondere im Rücken, Müdigkeit und Konzentrationsverlust drohen. Komplettiert wird eine rückengerechte Büroeinrichtung deshalb durch ergonomische PC-Eingabegeräte.

Schwingen für mehr Schwung: Auszeiten kreativ nutzen

Unkonventionelle Schritte zu mehr Wohlbefinden. Bild: AGR/bellicon
Unkonventionelle Schritte zu mehr Wohlbefinden. Bild: AGR/bellicon

Der Nacken schmerzt, die Augen tränen, die Schulter ist verspannt – das sind typische Probleme von Büroangestellten. Wer in seiner Pause regelmäßig eine Runde aufs Trampolin geht, beugt diesen klassischen Beschwerden auf ausgefallene und äußerst spaßige Weise vor. Egal ob Springen oder Schwingen – die Bewegung hält Körper und Geist fit und gesund. Das Minitrampolin „bellicon“ (www.bellicon.com) ist daher besonders empfehlenswert.

Weiterführende Informationen ist auf Anforderung als Infopaket mit dem „Ergonomie-Ratgeber“ und dem Ratgeber „rückenSignale“ zum Preis von 9,95 Euro bei der AGR (www.agr-ev.de) erhältlich.

Fazit:

Schon jetzt stehen Rückenschmerzen weit oben auf der Liste der Arbeitsausfalltage. Dabei lassen sich Verspannungen, Reizungen und Fehlhaltungen mit ergonomischen Büromöbeln ganz einfach vorbeugen. Die Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) gibt „Vielsitzern“ wertvolle Tipps für einen ergonomischen Arbeitsplatz.

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2 Kommentare

  1. Susan 4 Jahren Antworten

    Ich denke zur Zeit ist ein Sitz- und Steharbeitsplatz leider erst weniger verbreitet, aber ich denke auch die Zeit, in der das normal sein wird, wird recht schnell kommen.

  2. Marina 2 Jahren Antworten

    Seit knapp einem Jahr habe ich einen PC-Tisch an dem ich stehen und auch sitzen kann. Anfangs saß ich leider mehr als ich stand aber inzwischen arbeite ich meist stehend. Der Körperhaltung, insbesondere dem Rücken bekommt es.
    Es sollte für reine Computerarbeitsplätze die stehende Auswahl-Möglichkeit gesetzlich vorgeschrieben werden.

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