didacta – die Bildungsmesse: Fliegendes Klassenzimmer 2.0

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didacta – die Bildungsmesse findet zum neunten Mal auf dem Gelände der Messe Stuttgart vom 14. bis 18.02.2017 statt.

Bei der didacta 2017 stellen die Stiftung Lesen und Google das Programm Google Expeditionen erstmals in deutscher Ausführung vor. Das System besteht aus einfachen Virtual-Reality-Brillen für Schülerinnen und Schüler sowie einem Steuerungs-Tablet für die Lehrer. Mit diesem „Tool-Kit“ können die Klassen gemeinsam virtuelle Reisen an entfernte Orte wie den Mount Everest, auf fremde Planeten wie den oder sogar in das Innere des menschlichen Körpers unternehmen. Zusätzlich zum 360-Grad-Erlebnis werden für den Lehrer Hintergrundinformationen und Fragen zum Thema angezeigt, die er mit seiner Klasse diskutieren kann.

Interessierte Schulen können sich ab sofort auf der didacta für das Pilotprogramm bewerben, an dem bis zum Sommer rund 100 Klassen aus ganz Deutschland teilnehmen können. Zum kommenden Schuljahr 2017/2018 werden Schulen die Möglichkeit erhalten, Expeditionen an ihre Schule zu holen. Grundlage für die Einbettung in Unterrichtsszenarien bilden dabei von der Stiftung Lesen entwickelte, methodisch-didaktische Begleitmaterialien, die an die in den Bildungsstandards verankerten Lehr- und Lernziele anknüpfen und diese unterstützen.

„Open Roberta“ trifft „Calliope“

Gemeinsam mit seinem Partner, dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, stellt Google in Stuttgart auch eine Erweiterung der Programmierumgebung „Open Roberta“ vor. Die frei verfügbare Software ist eine Weiterentwicklung der Fraunhofer-Initiative „Roberta – Lernen mit Robotern“. Im „Open Roberta Lab“ können Schülerinnen und Schüler ab sofort den Mikrocontroller „Calliope mini” – im Internet oder offline – programmieren.

„Calliope” ist ein vom Bundeswirtschaftsministerium gefördertes Projekt. Es soll Kinder ab der dritten Klasse ermutigen, erste Schritte auf dem Gebiet der Programmierung zu gehen. Mittelfristig können rund 25.000 „Calliope” Mikrocontroller an deutsche Schulen gebracht werden. In den kommenden Jahren wird Fraunhofer IAIS bis zu 1.500 Lehrer im Umgang mit „Open Roberta“ und dem „Calliope mini” fortbilden und Materialien erstellen, die das Thema Programmierung in den Fachunterricht einbetten. Geplant ist, dass rund 60.000 Schüler an „Open Roberta“ Workshops teilnehmen, rund 200.000 Schüler werden über die Onlineplattform erreicht.

https://www.open-roberta.org/willkommen/

Neue Wege in der digitalen Bildung

„Um Kinder und Jugendliche auf die Möglichkeiten in einer digitalen Gesellschaft vorzubereiten, bedarf es innovativer Unterrichtsmethoden“, so Sabine Uehlein. „Der digitale Wandel stellt das Bildungssystem vor neue Herausforderungen.“ Mit gemeinsamen Initiativen wie „Expeditionen“, „Open Roberta“ und „Calliope“ wollen Google, Stiftung Lesen und das Fraunhofer IAIS Schulen, Lehrer und andere Bildungsträger inspirieren, neue Wege in der digitalen Bildung zu gehen. Interessierte können sich noch bis 18. Februar auf der didacta 2017 (Halle 4, Stand B90) ein Bild von den Programmen machen.

im Bildungsbereich

Google Expeditionen sind Sammlungen aus verbundenen Virtual Reality-Inhalten (VR-Inhalten) und begleitenden Materialien, die zusätzlich zum bestehenden Lehrplan eingesetzt werden können. Diese Ausflüge sind Sammlungen aus Virtual Reality-Panoramen – 360°-Panoramen und 3-D-Bilder – kommentiert mit Details, interessanten Punkten und Fragen. Dadurch lassen sie sich leicht in den Lehrplan integrieren. Google arbeitet mit zahlreichen Partnern wie WNET, PBS, Houghton Mifflin Harcourt, das American Museum of Natural History, die Planetary Society, David Attenborough mit der Produktionsgesellschaft Alchemy VR sowie vielen der Museumspartner des Google Cultural Institute zusammen.

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