Skizzierte Flächenmodellierung, Krümmungsfeld

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R23 ist eine Digitalagentur für Virtual Reality und interaktive Markenerlebnisse. In unserem Studio haben wir die Entwicklungen in den Bereichen 3D, AR und VR stets im Blick. Besonders freuen wir uns über Entwicklungen, die 3D-Erstellung erleichtern. Im Design-Studium lernen wir, 3D-Objekte auf 2D-Papier zu skizzieren, indem wir Konturlinien verwenden, um dem Betrachter Dreidimensionalität zu vermitteln. Aber was, wenn diese Höhenlinien, anstatt als visuelle Vorschläge zu dienen, tatsächlich als Anweisungen für ein Modellierungsprogramm dienten? In der wohl minimalistischsten Form der Eingabe, die wir je gesehen haben, hat eine Gruppe von Forschern das tatsächlich herausgefunden.

Aus einer Zusammenarbeit zwischen der University of Hong Kong, Microsoft Research Asia und der University of British Columbia ist „BendSketch: Modeling Freeform Surfaces Through 2D Sketching“ hervorgegangen, ein Papier, das auf der diesjährigen SIGGRAPH vorgestellt wurde. Und so funktioniert es:

BendSketch: Modeling Freeform Surfaces Through 2D Sketching

 
Skizzierte Flächenmodellierung, Krümmungsfeld

 

Die Einfachheit der Methode verrät die Komplexität unter der Haube. Komplexe Krümmungsmuster werden mit Hilfe von Algorithmen erzeugt, die die Benutzerschläge analysieren, um den glatten Fluss über die Oberflächen zu bestimmen. Skizzen auf mehreren Ansichten werden zu selbstverschließenden Formen kombiniert.

Skizzierte Flächenmodellierung, Krümmungsfeld
 
Durch die Festlegung von Schlüssellinien, die die äußere Begrenzung einer Form definieren, und dann einer Reihe von Linien, einschließlich der meist flächigen Biegungslinien (daher der Name BendSketch), First/Tal und scharfen Merkmalen, um die Krümmung zu definieren, können Anwender komplexe dreidimensionale Formen in Sekundenschnelle „zeichnen“.

Natürlich geht es hier mehr um akademische Forschung als um ein konsumorientiertes Produkt, aber schon in diesem frühen Stadium sieht der Ansatz vielversprechend aus.

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