WebVR Standard und VR Commerce

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Seit wenigen Wochen (wir berichteten) unterstützt Firefox nun die offizielle Version 1.0 der Spezifikation der W3C Community Group, wie Mozillas MozVR-Team https://blog.mozvr.com/webvr-1-0-available-in-firefox-nightly/ bekannt gegeben hat. Damit unterstützt Firefox nun die gleiche API wie Chromium in speziellen WebVR-Builds https://webvr.info/get-chrome/ sowie der Samsung Gear VR Browser.

Firefox unterstützt damit Oculus CV1- und DK2-Geräte auf Windows mit der neusten Oculus-Runtime. Das Oculus 0.5 SDK auf macOS wird hingegen nicht mehr unterstützt. Unterstützung für OpenVR (HTC Vice) und OSVR soll bald folgen.

Für die Erstellung von WebVR Content gibt es unterschiedliche Frameworks zum Beispiel: A-Frame
Das A-Frame ist mit allen gängigen VR-Brillen kompatibel und kann auch in sämtlichen Standardbrowsern und mobilen Endgeräten verwendet werden. Das Framework ermöglicht in seiner Grundform bereits interaktive Erlebnisse und ist leicht erlern- und erweiterbar. Man benötigt für den Anfang lediglich Grundkenntnisse in HTML.

Wer mal im virtuellen Raum malen möchte empfehle ich:

A-Painter: Paint in VR in Your Browser
https://aframe.io/blog/a-painter/

A-Frame: Web VR Beispiel

 

Web VR Beispiel im neuen Browser-Fenster anzeigen.
https://aframe.io/aframe/examples/showcase/anime-UI/

Web VR Source Code
https://github.com/aframevr/aframe/blob/v0.4.0/examples/showcase/anime-UI/index.html

Shoppen in der virtuellen Realität: eBay eröffnet ersten VR-Store

Die chinesische Onlineplattform für Luxusreisen, Zanadu, ermöglicht Nutzern mit Hilfe ihrer Virtual-Reality-App, die exklusiven Reiseziele vorab immersiv zu erleben und durch diese Eindrücke Entscheidungshilfen für die Wahl eines Luxustrips zu erhalten. Zanadu eröffnete extra ein eigenes Studio, um Virtual-Reality-Inhalte und 2D-Filme zu produzieren.

Auch eBay selbst hat im Bereich VR-Technologie weiter investiert: Der Online-Markplatz testet in Australien gemeinsam mit der Warenhauskette Myer ein virtuelles Kaufhaus. Über die dazugehörige App und ein VR-Headset wählen Kunden aus 12.500 Produkten. Dank integrierter „Sight Search“-Technologie können Nutzer ein Produkt mit den Augen fixieren, es dadurch bewegen und in den Warenkorb legen.

Personalisierungsfeatures helfen, den persönlichen Geschmack jedes Kunden besser zu treffen. Das Sortiment kann somit bei darauffolgenden Besuchen individuell angepasst werden. Das eBay-Tochterunternehmen StubHub, der Online-Marktplatz für Tickets, hat eine Virtual-Reality-App in Kanada gelauncht, die Nutzern die Möglichkeit bietet, vorab einen realistischen Eindruck von den Sitzplätzen im Stadion bzw. der Location zu bekommen. Bisher können mehr als 40 verschiedene Eventlocations auf diese Weise erkundet werden. Das erlaubt eine individuelle und fundierte Entscheidung für eine bestimmte Ticketklasse am Computer oder Smartphone – ohne böse Überraschung vor Ort.

Windows 10

Im Rahmen des Windows Hardware Engineering Community (WinHEC) Events in Shenzhen hat Microsoft Partnerschaften mit Intel und Qualcomm sowie Neuerungen für die nächste Generation von Windows 10 Hardware angekündigt.

Windows ist das einzige Betriebssystem, das Entwicklern wie Kunden eine einheitliche Plattform für Mixed-Reality-Erfahrungen bietet. Im Rahmen der WinHEC hat Microsoft nun weitere Neuerungen vorgestellt, um den Zugang zu Mixed-Reality-Geräten weiter zu erleichtern: So wurden Spezifikationen der ersten HMDs unterschiedlicher Hersteller wie Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo vorgestellt, die gemeinsam mit Intel entwickelt wurden und 2017 verfügbar werden.

Gleichzeitig erhalten Kunden einen erweitern Zugang zu Mixed-Reality-Inhalten, beispielsweise über mehr als 20.000 Universal Windows Apps, durch umfassenden WebVR-Content via Microsoft Edge inklusive der Nutzung von 3D-Objekten aus dem Web mit „Drag-and-Drop“-Funktion oder auch über 360-Grad-Videos in der Movies & TV App. Nicht zuletzt hat Microsoft angekündigt, dass HMD-Developer-Kits in 2017 auf der Game Developers Conference für Entwickler verfügbar werden.

Internet of Things

Das US-Start-up Twyst hat die Einkaufstasche „Smart Bag“ entwickelt, die am Ladenausgang ein automatisches Check-out per App ermöglicht. Die intelligente Einkaufstasche besteht aus einer Außen- und einer Innentasche. Über Bluetooth Low Energy erkennt die Tasche Produkte, die mit einem RFID-Aufkleber versehen sind und in die Tasche gelegt werden. Wird die Innentasche aus der Außentasche entfernt, sendet diese ein Signal an die App und der Bezahlvorgang wird automatisch abgeschlossen. Den Kundenbeleg gibt’s per E-Mail.

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Foto: Nejron Photo / Modelfreigabe bei Shutterstock, Inc

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