Die Glassholes sind zurück

Die Glassholes sind zurück

Die Apple Vision Pro ist die neueste Innovation aus dem Hause Apple, die das Leben der Menschen verändern soll. Die smarte Brille ermöglicht es, virtuelle Inhalte in die reale Umgebung einzublenden, zu interagieren und zu teilen. Ob Navigation, Gaming, Shopping oder Entertainment – die Möglichkeiten sind grenzenlos.

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Doch nicht alle sind begeistert von der neuen Technologie. Viele sehen darin eine Gefahr für die Privatsphäre, die Sicherheit und die soziale Interaktion. Sie befürchten, dass die Brille die Menschen von der Realität ablenkt und isoliert. Sie erinnern sich an den Flop der Google Glasses, die vor zehn Jahren auf den Markt kamen und schnell zum Spottobjekt wurden. Die Nutzer:innen wurden damals als “Glassholes” verspottet, weil sie ständig mit ihrer Brille redeten, fotografierten oder filmten, ohne Rücksicht auf ihre Umgebung zu nehmen.

Die Google Glasses wurden schließlich eingestellt, nachdem sie sich als unpraktisch, unzuverlässig und unattraktiv erwiesen hatten. Nun scheint Apple den gleichen Fehler zu wiederholen. Auf Social Media häufen sich die kritischen Stimmen, die die Apple Vision Pro als eine Bedrohung für die Gesellschaft ansehen. Sie machen sich lustig über die Brillenträger:innen, die wie Zombies durch die Welt laufen und nur noch Augen für ihre virtuelle Realität haben.

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Sie teilen Videos und Memes, die zeigen, wie peinlich, gefährlich oder absurd die Situationen sind, in denen die Brille zum Einsatz kommt. Sie nennen die Nutzer:innen “Die Glassholes”. Die Diskussion ist hitzig und polarisiert. Die einen feiern die Apple Vision Pro als eine revolutionäre Erfindung, die das Leben bereichert und erleichtert. Die anderen verurteilen sie als eine destruktive Erfindung, die das Leben entwertet und erschwert. Wer hat recht? Ist die Apple Vision Pro wirklich die Zukunft oder nur ein weiterer Flop?

Casey Neistat mit Apple Vision Pro in New York

YouTube: the thing no one will say about Apple Vision Pro

Die Glassholes sind zurück. Das ist zumindest der Eindruck, den man bekommt, wenn man sich das neueste von Casey Neistat anschaut. Der bekannte Vlogger und Influencer hat die Apple Vision Pro ausprobiert, eine smarte Brille, die mit künstlicher Intelligenz verbindet. In seinem zeigt er, wie er mit der Brille durch New York läuft, U-Bahn fährt, Nachrichten schreibt, Fotos macht und sogar einen Schmetterling füttert. Dabei sieht er für die anderen Menschen um ihn herum aus wie ein Glasshole, ein abfälliger Begriff für Nutzer von Google Glass, die oft als arrogant und aufdringlich wahrgenommen wurden.

Die Apple Vision Pro soll laut Hersteller eine Revolution im Bereich der erweiterten Realität sein. Die Brille projiziert Bilder und Informationen direkt auf die Netzhaut des Nutzers, ohne dass dieser einen Bildschirm oder eine Kamera braucht. Die Brille reagiert auf Sprachbefehle, Gesten und Blickrichtung und kann so mit dem Nutzer interagieren. Die Brille soll auch in der Lage sein, die Umgebung zu analysieren, Objekte zu erkennen und relevante Informationen anzuzeigen. Zum Beispiel kann die Brille einem sagen, wie viel Kalorien ein Donut hat, wie viel Uhr es ist oder wie das Wetter wird.

Casey Neistat ist einer der ersten Tester der Apple Vision Pro und hat seine Erfahrungen in einem 10-minütigen Video festgehalten. Er zeigt, wie er die Brille in verschiedenen Situationen nutzt, wie er sie anpasst und was er davon hält. Er lobt die Bildqualität, die Leichtigkeit und den Komfort der Brille, aber er kritisiert auch einige Aspekte. Zum Beispiel findet er die virtuelle Tastatur, die er auf einer U-Bahn-Treppe benutzt, um eine Nachricht zu schreiben, sehr unpraktisch und langsam. Er sagt auch, dass er sich manchmal komisch fühlt, wenn er mit der Brille spricht oder gestikuliert, weil die anderen Menschen ihn nicht verstehen oder ihn seltsam anschauen.

Das Video von Casey Neistat hat bereits über 10 Millionen Aufrufe auf YouTube und hat viele Reaktionen ausgelöst. Einige Kommentatoren sind begeistert von der Apple Vision Pro und wollen sie unbedingt haben. Andere sind skeptisch oder besorgt über die möglichen Folgen einer solchen Technologie für die Privatsphäre, die Sicherheit und die soziale Interaktion. Und wieder andere machen sich lustig über Casey Neistat und nennen ihn einen Glasshole.

Die Frage ist, ob die Apple Vision Pro ein Erfolg wird oder ob sie das gleiche Schicksal wie Google Glass erleiden wird, das 2015 eingestellt wurde, nachdem es sich als Flop erwiesen hatte.

Apple Vision Pro ohne WebXR?

Die Aufregung in den Sozialen Netzen ist groß: Das teure neue Spatial Computing Headset beherrsche nur die eigenen Formate, so wird behauptet. Apple sperre Konkurrenten und offene Standards wie -Inhalte aus.

Was steckt hinter diesen Vorwürfen? Sind sie berechtigt oder nur eine Kampagne von Neidern und Hatern? Im folgenden wollen wir uns die Fakten anschauen und eine objektive Bewertung vornehmen.

Zunächst müssen wir klären, was Spatial Computing überhaupt ist. Spatial Computing ist ein Oberbegriff für Technologien, die es ermöglichen, digitale Inhalte in die reale Umgebung einzublenden oder zu integrieren. Dazu gehören Augmented Reality (AR), Mixed Reality (MR) und Virtual Reality (VR). Diese Technologien eröffnen neue Möglichkeiten für Unterhaltung, Bildung, Kommunikation und Produktivität.

Apple hat mit seinem neuen Headset, das den Namen Apple Vision Pro trägt, einen großen Schritt in Richtung Spatial Computing gemacht. Das Headset ist leicht, komfortabel und sieht aus wie eine normale VR-Brille. Es verfügt über eine hochauflösende Displaytechnologie, die es erlaubt, digitale Inhalte in hoher Qualität auf das Sichtfeld des Nutzers zu projizieren. Das Headset ist außerdem mit Sensoren ausgestattet, die die Bewegungen des Nutzers und seiner Umgebung erfassen und entsprechend reagieren.

Apple hat für sein Headset ein eigenes Betriebssystem entwickelt, das den Namen visionOS trägt. Dieses Betriebssystem basiert auf iOS und bietet eine Reihe von Funktionen und Apps, die speziell für Spatial Computing optimiert sind. Dazu gehören zum Beispiel FaceTime, Maps, Photos, Safari und viele mehr. Der Nutzer kann diese Apps mit seiner Stimme oder seinen Gesten steuern.

Die Glassholes sind zurück

Nun kommen wir zu dem Punkt, der für die meisten Kritik sorgt: Die Kompatibilität des Headsets mit anderen Formaten und Plattformen. Apple hat sich dafür entschieden, sein Headset nur mit seinen eigenen Formaten zu unterstützen. Das bedeutet, dass der Nutzer nur Inhalte abspielen kann, die von Apple oder seinen Partnern erstellt wurden. Dazu gehören zum Beispiel Filme, Serien, Spiele und andere Anwendungen, die im App Store erhältlich sind. Versteckt in den Einstellungen kann man umständlich eine halbherzige Unterstüzung angeblich einschalten.

Apple argumentiert, dass diese Entscheidung notwendig sei, um die bestmögliche Qualität und Sicherheit für seine Nutzer zu gewährleisten. Das Unternehmen behauptet, dass seine eigenen Formate besser an die Displaytechnologie und die Sensoren des Headsets angepasst seien als andere Formate. Außerdem sei es so einfacher, die Inhalte auf Malware oder unerwünschte Werbung zu überprüfen.

Die Kritiker sehen das anders. Sie werfen Apple vor, sein Headset absichtlich abzuschotten, um seine Marktmacht auszunutzen und Konkurrenten auszuschließen. Sie fordern, dass Apple sein Headset auch für offene Standards wie öffnet. WebXR ist ein Webstandard, der es ermöglicht, Spatial Computing Inhalte im Browser abzuspielen. WebXR ist plattformunabhängig und unterstützt sowohl AR als auch VR.

Die Befürworter von argumentieren, dass dieser Standard mehr Freiheit und Vielfalt für die Nutzer und die Entwickler bietet. Sie sagen, dass WebXR es jedem ermöglicht, Spatial Computing Inhalte zu erstellen und zu teilen, ohne von einem bestimmten Unternehmen abhängig zu sein. Sie sagen auch, dass WebXR mehr Innovation und fördert, da es mehr Experimente und Kooperationen erlaubt.

Wer hat nun recht? Ist Apple Vision Pro ein Meilenstein oder ein Rückschritt für Spatial Computing? Das lässt sich nicht so einfach beantworten. Es hängt davon ab, welche Perspektive man einnimmt und welche Prioritäten man setzt.

Für einige Nutzer mag Apple Vision Pro die perfekte Wahl sein. Sie schätzen die Qualität und Sicherheit der Inhalte von Apple und seinen Partnern. Sie wollen ein einfaches und elegantes Erlebnis ohne viel Aufwand oder Risiko. Sie sind bereit, dafür einen höheren Preis zu zahlen.

Für andere Nutzer mag Apple Vision Pro eine Enttäuschung sein. Sie wünschen sich mehr Auswahl und Flexibilität bei den Inhalten, die sie konsumieren oder erstellen. Sie wollen ein offenes und vielfältiges Erlebnis mit vielen Möglichkeiten und Herausforderungen. Sie sind bereit, dafür mehr Zeit und Mühe zu investieren.

Letztendlich muss jeder Nutzer für sich selbst entscheiden, was ihm wichtiger ist. Es gibt kein richtig oder falsch, nur unterschiedliche Präferenzen und Bedürfnisse. Wir hoffen, dass dieser Blogpost Ihnen geholfen hat, sich eine eigene Meinung zu bilden. Wenn Sie mehr über Spatial Computing erfahren wollen, besuchen Sie unsere Website oder folgen Sie uns auf Twitter. Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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